Zum Naturlexikon Galliformes | Vögel

So erkennst du die Hühnervögel:

  • kurze, kräftige Schnäbel
  • Bodenvögel
  • kleine bis mittelgroße Vögel
  • oft versteckte Lebensweise
  • schlechte Flieger

Beschreibung

Von der Ordnung der Hühnervögel leben zwei Unterfamilien mit insgesamt acht Arten in Österreich: die Raufuß- und die Glattfußhühner. Sie alle gemeinsam zeichnet der kurze, kräftige Schnabel sowie die kräftigen, großen Beine zum Laufen und Scharren aus. Sie sind vorwiegend Bodenvögel, bei denen die Weibchen eine ausgesprochene Tarnfärbung aufweisen, während die Männchen bei manchen Arten ein sehr auffälliges Federkleid tragen. Die Jungen sind Nestflüchter, die bereits kurz nach dem Schlupf das Nest verlassen und der Henne oder beiden Altvögeln folgen. Diese benötigen in den ersten Lebenswochen zwar ausreichend tierisches Eiweiß in Form von Insekten, Spinnen und anderen Kleintieren, im Allgemeinen sind die Hühnervögel jedoch reine Pflanzenfresser. Die Hauptnahrung besteht aus Sämereien und Blättern, die sie durch spezielle Anpassungen in Form eines großen Kropfes, kräftigen Muskelmagens und langen Blinddarms aufschließen können.

Die meisten Arten sind Standvögel und verbleiben somit das gesamte Jahr über in ihrem Brutgebiet. Einzige Ausnahme ist die Wachtel, die als Zugvogel alljährlich in ihre afrikanischen Wintergebiete fliegt.

Zu den Glattfußhühnern zählen die Feldhühner Steinhuhn, Rebhuhn und Wachtel sowie der aus jagdlichen Gründen bei uns ausgesetzte Fasan, dessen ursprüngliche Heimat in Zentral- und Ostasien liegt. Das Steinhuhn ist in Mitteleuropa auf die Alpen beschränkt und in Österreich vor allem in Kärnten, Tirol, Vorarlberg und Salzburg anzutreffen. Die übrigen bewohnen die offene Kulturlandschaft und sind besonders außeralpin weit verbreitet, wenngleich vor allem das Rebhuhn in letzter Zeit starke Bestandseinbußen hinnehmen musste.

Die heimischen Raufußhühner umfassen Auer-, Birk-, Hasel- und Alpenschneehuhn, deren Verbreitungsschwerpunkt in den Alpen liegt. Hier bewohnen die drei erstgenannten Arten aufgelockerte Misch- und Nadelwälder, während man das Alpenschneehuhn nur in den Regionen oberhalb der Waldgrenze antrifft. Die Waldarten stehen aufgrund der Verschlechterung ihres Lebensraumes bereits auf der Roten Liste. Die Bestände des Alpenschneehuhnes sind derzeit noch stabil, die größte Bedrohung ist jedoch der Klimawandel und die sich dadurch nach oben verschiebende Waldgrenze.

 

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stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
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Veranstalter: Verein Land-Impulse

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Weiterer Kurstermin in Warth: 26.01.2026 

 

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Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

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