Wiedehopf

Upupa epops | Vögel

So erkennst du den Wiedehopf:

  • gut amselgroßer (28 cm), aber langgestreckter Vogel
  • rostbraunes Gefieder, markant schwarz-weiß gebänderte Flügel und Schwanzfedern
  • auffällig lange Federhaube am Kopf, die bei Erregung gesträubt werden kann
  • langer nach unten gebogener Schnabel eines Insektenfressers

Vorkommen und Verhalten

Dass der Kuckuck seinen eigenen Namen rufen kann, ist allseits bekannt. Aber auch der wissenschaftliche Name des Wiedehopfs ist auf seinen markanten Gesang zurückzuführen: Das im April zu hörende „up-up-up“ ist unverwechselbar. In der Steiermark wird die attraktive Vogelart etwa „Wudhupf“ oder „Wuderer“ genannt, in Teilen Tirols „Wud-Wud“ oder in Kärnten „Wuti“.
Als spezialisierter Insektenjäger benötigt der Wiedehopf artenreiche niedrigwüchsige Wiesen und Weiden, in denen er mit seinem langen, dünnen Schnabel auf Nahrungssuche geht. Als Brutplatz nutzt er unter anderem Baumhöhlen.

Besonderheiten

Der Wiedehopf wird auch „Stinkevogel“ genannt, was auf das übel riechende Sekret zurückzuführen ist, das Jungvögel Angreifern entgegenspritzen können.

Gefährdung

Um den Wiedehopf zu hören, muss man die wenigen noch verbliebenen Rückzugsgebiete der wärmeliebenden Art besuchen. In der intensiv genutzten Kulturlandschaft werden seine Lieblingsplätze – artenreiche Wiesen und höhlenreiche Altbäume – immer weniger, sodass der Wiedehopf bereits stark gefährdet ist! Oft sind größere Spechthöhlen die einzig verfügbaren Nistplätze für den Wiedehopf. Ein Aussterben würde den Verlust an Artenvielfalt weiter vorantreiben und damit die Pufferfähigkeit und Gesundheit des Ökosystems weiter vermindern – beispielsweise was eine Massenvermehrung von Insekten betrifft.

Unterstützung

Mit dem Erhalt alter Streuobstwiesen mit höhlenreichen Obstbäumen und insektenreichen Wiesen vor allem in der Apfelregion Südoststeiermark tragen wir zum Erhalt dieses schönen Vogels bei.
Als Höhlenersatz können übrigens auch spezielle Wiedehopfnistkästen helfen.

 

So lernst du den Wiedehopf "persönlich" kennen:

Expedition Streuobstwies:  Herbst - Vom Baum ins Glas

Schlaraffenland Streuobstwiese: Eine Reise (vom Boden zu den Baumkronen) in vier Jahreszeiten

Jetzt weiterlesen:

Naturschutzprogramm FLORA verleiht Wiedehopf neue Flügel

SOS Streuobstwiese: 6 Gründe, weshalb wir sie retten müssen

Der Lebensraum Streuobstwiese

Streuobstwiese: Der Apfel fällt nicht weit vom Stix

Image
Wiedehopf beim Wegfliegen.
Image
Wiedehopf im Flug
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Größe
28 cm

Färbung
rostbraunes Gefieder, markant schwarz-weiß gebänderte Flügel und Schwanzfedern

Gesangszeit / Brutzeit
April

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Die Farben des Herbstes einfangen

Die Farben des Herbstes einfangenBotanische Illustration von alten Obstsorten

15. Nov. Ab 08:00 |
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Graz 8010
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Graz, 8010

Veranstalter: Naturkundemuseum Universalmuseum Joanneum

Treffpunkt: Naturkundemuseum, Joanneumsviertel
Kosten: 110 Euro pro Person (Schüler/innen & Student/inn/en 90 Euro)
Ort: Auditorium
Anmeldung unter 0316/8017-9000 oder naturkunde@museum-joanneum.at bis 07.11.2019 erforderlich.

Der Herbst mit seiner bunten Pracht ist die ideale Zeit, um seine Farben einzufangen und sie gleichsam für den Winter in uns zu konservieren. Zwei Tage lang widmen wir uns der Illustration von Blättern und Früchten, vor allem von alten Obstsorten.

Dabei erfahren Sie Spannendes über die Grundlagen der botanischen Illustration sowie zur Pomologie und Sie können unterschiedliche Techniken ausprobieren (Schwerpunkt: Aquarell). Unsere Ergebnisse werden wir im Rahmen einer kleinen Ausstellung präsentieren.

Keine Grundkenntnisse erforderlich!

Kursleitung: Alois Wilfling (Biologe, wissenschaftlicher Illustrator, Pomologe)

Teilnehmerzahl: mindestens 8, maximal 16

Es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen!

Ausrüstung: Materialliste wird nach Anmeldung zugesandt.

Der Kursleiter Mag. Alois Wilfling ist Biologe und wissenschaftlicher Illustrator. Er verfügt als bislang einziger Österreicher über ein Kew Certificate in Botanical Illustration (Ausbildung am Royal Botanical Garden, London). Zudem beschäftigt er sich am Institut für angewandte Ökologie & Grundlagenforschung (OIKOS) seit mehr als 15 Jahren intensiv mit pomologischer Forschung.

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Titelbild Fallback

Entdeckungen im Bergwald

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Auf verschiedenen Routen mit Förster Poidl Putz unterwegs im Aurachtal. Er teilt mit uns sein Wissen über die Funktionen des Waldes, Pflege, Schutz und vielfältige Nutzung der Bäume. Über Jagd und Wild, Vogel- und Naturschutz, sowie Tiere, Pflanzen und Kräuter im Naturpark Attersee-Traunsee. Auch gehen wir der Frage nach, wie der Wald in der Blütezeit der Salzgewinnung genutzt wurde und wie heute und welche aktuellen Veränderungen besonderen Einfluss auf den Wald haben. Die Führungen bieten durch die jeweilige Anpassung an aktuelle Forstarbeiten, Jahreszeit und Witterung besonders viel Abwechslung.
www.naturschauspiel.at

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