Lärche

Larix decidua | Bäume & Sträucher

So erkennst du die Lärche:

  • verliert Nadeln im Winter
  • Nadeln max. 3 cm lang
  • vor allem im Hochgebirge anzutreffen
  • kleine Zapfen

Beschreibung

Die nur im Sommer vorhandenen Nadeln wachsen wie kleine Büschel an den jungen Zweigen. Sie sind verhältnismäßig kurz und wirken beinahe schon filigran. Auch die Zapfen sind eher klein, wenngleich jedoch oftmals in großer Anzahl an den Ästen hängend. Der Baum selbst kann jedoch durchaus mächtige Dimensionen erreichen und über 50 m hoch werden bei einem Stammdurchmesser von 1,5 m und mehr. Die Rinde ist bei Altbäumen mehrere Zentimeter dick und zeigt dabei tiefe, unregelmäßige Risse und dicke Schuppen.

Verbreitung

Als Kind des Hochgebirges kommt sie in allen Bundesländern vor, die Anteile an den Hochlagen der Alpen haben. Die Vorkommen in Wien und dem Burgenland gehen auf künstliche Anpflanzungen durch Forstbetriebe zurück.

Image
Laerche c Pixabay

Lebensraum

Die Lärche als reine Gebirgsbaumart bildet vor allem in den Zentralalpen gemeinsam mit der Zirbe die Waldgrenze. Gerade in ihrer Jugendzeit ist sie sehr lichtbedürftig und kann in diesem Stadium sehr leicht von anderen Baumarten verdrängt werden. Sie verträgt sowohl sehr tiefe Temperaturen, als auch sommerliche Hitze. An den Nährstoffgehalt der Böden stellt sie keine allzu hohen Ansprüche, sie fehlt aber dennoch auf allzu mageren Standorten.

Gefährdung

Durch die Almweidewirtschaft, die im Hochgebirge teilweise auch innerhalb der Wälder stattfindet, wurde die Lärche jahrhundertelang gefördert, indem der Waldbestand immer sehr offen gehalten wurde. Durch das hier vermehrt einfallende Licht verbessern sich für die Lärche die Keimbedingungen, da sie eine sog. „Lichtbaumart“ ist. Auch wenn die Almwirtschaft in vielen Regionen im Rückgang begriffen ist, gelten die Lärchenbestände nach wie vor nicht als gefährdet.

Besonderheiten

Das Lärchenholz ist unter allen heimischen Nadelhölzern das schwerste und härteste, sein Anwendungsbereich ist beinahe unüberschaubar: Es dient als Bauholz für tragende Konstruktionen, im Innenausbau, für Parkettböden und Fensterrahmen ebenso wie im Wasser- und Bootsbau.

Jetzt Weiterlesen:

10 Nadelbäume, die man kennen muss in der Übersicht

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Laerchenwald im Herbst
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Alter
bis 600 Jahre

Höhe
über 50 m

Stamm-Durchmesser
bis 2 m

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September: Samstag, Sonntag, sowie an Feier- und Fenstertagen geöffnet, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr

Anfahrt: Das Erlebniszentrum liegt an der Bundesstraße B146 direkt an der Abzweigung nach Johnsbach, gleich gegenüber vom Gasthof zur Bachbrücke.

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Das Erlebniszentrum liegt an der Bundesstraße B146 direkt an der Abzweigung nach Johnsbach, gleich gegenüber vom Gasthof zur Bachbrücke.

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