Sie sind diejenigen, die anpacken. Engagierte Menschen gründen Initiativen und Vereine und widmen ihre Zeit und Energie dem Schutz von Flora & Fauna. Ob auf der Bergwiese oder der Heide. Unterstützt werden viele dieser Leuchtturmprojekte durch das Naturschutzprogramm FLORA von Blühendes Österreich  – und nun ist auch Ashoka mit einem Mentoringprogramm an Bord.

 

Gerade ruhen die Mollner Almwiesen noch unter einer dicken Schneedecke. Nichts erinnert an die schweißtreibenden Arbeiten des Sommers. Doch mit ihrem Einsatz und der Bewirtschaftung von abgelegenen Wiesenflächen auf Hängen und Hochlagen sorgen die heimischen LandwirtInnen seit Jahrhunderten für den Erhalt der Kulturlandschaft und ökologisch vielfältigen Lebensräumen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Verein Bergwiesn: Er möchte Bewusstsein schaffen dafür, dass diese wichtige Aufgabe zum Erhalt der Artenvielfalt nicht mehr nur allein den Bergbauern überlassen werden darf – und nimmt die Bewirtschaftung der steilen Bergwiesen dazu auch selbst in die Hand.

Auch auf den letzten Heide- und Weidelandschaften in der Thermenregion des Wiener Beckens ist es derzeit noch eher ruhig. Dass es hier spätestens im Frühjahr aber wieder kräftig summt und brummt, sich die seltene Leinbiene und der östliche Schmetterlingshaft Gute Nacht sagen, ist dem ehrenamtlichen Engagement des Landschaftspflegevereins Thermenregion zu verdanken. Und lange kann es nicht mehr dauern, bis die wolligen Landschaftspfleger vom Bioschafhof der Familie Frank ausrücken, um ihn tatkräftig dabei zu unterstützen. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die artenreichen Halbtrocken- und Trockenrasen zu erhalten.

Gruppenfoto Biodiversitätsgestalterinnnen © Blühendes Österreich/ Elisabeth Mandl

Mit FLORA Naturschutz ganzheitlich denken

Was die Bergwiesn, die Thermenregion und den Bioschafhof der Familie Frank verbindet? Sie sind die Schwerpunktregionen von FLORA, dem Naturschutzprogramm von Blühendes Österreich. Mittlerweile profitieren 121 landwirtschaftliche Betriebe, Naturschutzvereine und Gemeinden von den Aktivitäten zum Schutz und Erhalt wertvoller Lebensräume – und damit unzählige Vögel, Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten. FLORA erhält die Biodiversität in der Landwirtschaft und greift seinen Partnern kräftig unter die Arme.

„Mit FLORA lerne ich Naturschutz ganzheitlich zu denken. Dank Ashoka wird eine zukunftsfähige Organisation mit einem vielfältigen Team aufgebaut, um Naturbildung und Naturschutz gemeinsam mit den Gemeinden fest in der Region Thermenlinie zu verankern.“

Irene Drozdowski, Gründerin des Landschaftspflegevereins Thermenlinie

 

Ashoka: Mentoren für ein florierendes Ökosystem

Jetzt bekommt FLORA – und damit die Bergwiesen, Heide- und Weidelandschaften Verstärkung. Denn nicht nur die Tiere und Pflanzen dieser Welt brauchen ein funktionierendes Ökosystem. Auch die engagierten Naturschützer brauchen es. Erfolgreiche Naturschutzarbeit funktioniert nämlich nur dann, wenn organisatorische, ökonomische und strukturelle Faktoren erfolgreich zusammenspielen. Genau deswegen ist ab jetzt auch das Mentoringprogramm von Ashoka mit an Bord. Es begleitet FLORA Partnerinnen und Partner auf ihrem Weg mit entsprechenden Instrumenten, Services und Know-how. Gemeinsam wird an der Vision und einem Projektplan für die jeweilige Organisation gearbeitet.

„Mit der neuen Initiative zur Unterstützung von Sozialunternehmer*innen im Bereich Naturschutz wollen wir ein Ökosystem für Changemaker im Biodiversitätsbereich in Österreich schaffen.“ 

Georg Schön, Geschäftsführer von Ashoka Österreich

Damit all die Energie noch zielgerichteter eingesetzt werden kann – und schließlich gebündelt dort ankommt, wo sie so dringend gebraucht wird: beim Schutz und Erhalt unserer summenden und brummenden Natur.

Ashoka ist seit mehr als 35 Jahren die weltweit führende Organisation zur Förderung von Sozialunternehmer*innen. Um gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen, investiert die NGO in sogenannte „Ashoka Fellows“, die innovative Konzepte zur Lösung gesellschaftlicher Probleme entwickeln. Ashoka startet mit Blühendes Österreich für ausgewählte FLORAS ein Programm zur Entwicklung eines ökologischen Wirkungsmodells, einer Organisationsstruktur und eines (hybriden) Geschäftsmodells.

 

Aktiv werden! Im Naturkalender von Blühendes Österreich findest du viele Gelegenheiten, die Ärmel für den Naturschutz hochzukrempeln:

Naturschutz mit Schere, Säge und Hacke: Pflegetermin in Bad Fischau-Brunn (mehrere Termine im Frühjahr und Herbst)

Hilfe für den Eisvogel (16. März 2019)

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Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Warth

26. Jan. |
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Veranstalter: Verein Land-Impulse

„Wie kann ich in die Imkerei einsteigen?“, lautet eine häufig gestellte Frage an die Projektbetreuerinnen. Interessierte an der Imkerei können ohne Vorkenntnisse einen 8-stündigen Grundkurs besuchen und sich selbst ein Bild machen, ob Sie für die Betreuung von Bienenvölkern geeignet sind. In diesem theoretischen Teil der Grundausbildung bekommt der/die ImkerneueinsteigerIn einen Einblick zu den Themenbereichen persönliche Eignung, Anschaffung von Imkereibedarf, Völkerführung im Jahreskreislauf, Leben der Biene, Bienenprodukte, gesetzliche Bestimmungen und vieles mehr, in einfacher Form vermittelt. 

 

auch als Online Seminar buchbar!

 

Lehrmaterial beim Grundkurs

Eine eigens für ImkeranfängerInnen erstellte, ca. 100-seitige laufend aktualisierte Unterlage dient als Nachschlagewerk und umfasst alle behandelten Themen aus Grund- und Praxisschulungen sowie Preistabellen für imkerliche Gerätschaften, zahlreiche Bilder, Skizzen und nützliche Adressen verschiedenster Betriebe und Verbände. Zu den Lehrmaterialien zählt auch die Doppel-DVD „Ein Bienenjahr - Ein Imkerjahr“, die an die Teilnehmer der Grundschulung ausgeteilt wird.

Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

Wer um eine fachliche Fortbildung bemüht ist, kann sich in sechs möglichen Praxisschulungen (jeweils 4-stündig) weiterbilden. Ein kompetentes Referententeam, bestehend aus vielen namhaften ImkermeisterInnen und Vortragenden, betreut insgesamt 10 Kursstandorte in Niederösterreich an denen diese Themen angeboten werden:

P1- Praxisgrundlagen; P2- Erweiterungsschritte im Bienenvolk; P3- Schwarmverhinderung und Jungvolkbildung; P4- Honigernte; P5- Varroabehandlung und P6- Herbstrevision;

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Weiterer Kurstermin in Warth: 26.01.2026 

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