Zum elften Mal steht die größte Vogelzählung Österreichs an: Von 4. bis 6. Jänner 2020 ruft BirdLife Österreich auf, eine Stunde lang die heimischen Wintervögel zu dokumentieren.

"Lockvogel" ist ein gut bestücktes Futterhäuschen - ob auf dem Balkon, im Garten oder im nahe liegenden Park – die Citizen Science Aktion hilft, den Status-quo unserer gefiederten Freunde zu eruieren.

Das Schöne dabei ist: Alle können mitmachen und einen wertvollen Beitrag zur Wissenschaft sowie zum Vogelschutz leisten!

Welche Arten sind häufig, welche selten geworden? Welchen Einfluss hat hierbei der Klimawandel? Nimmt der Bestand des Grünfinken aufgrund seiner Parasitenerkrankung weiter ab?

„All das und noch viel mehr versuchen wir mit unserer Vogelzählaktion herauszufinden, um unsere Vogelwelt besser im Auge behalten zu können und sie so besser zu schützen“, erklärt Gábor Wichmann, Geschäftsführer von BirdLife Österreich.

Bei der letzten „Stunde der Wintervögel“ meldeten 12.783 Teilnehmer insgesamt 322.391 Vögel an die Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich.

Der bundesweit am häufigsten gesehene Vogel war erstmals der Haussperling (Spatz). Platz 2 ging an die Kohlmeise, Platz 3 an den Feldsperling.

 

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Erlenzeisig

Welche gefiederte Sensation heuer für Gesprächsstoff sorgt

„Aktuell sind größere Schwärme von Erlenzeisigen zu beobachten, die sich in unseren Lagen auf die Suche nach kleinen Samen machen. Aber es gab auch bereits mehrere Sichtungen von Seidenschwänzen – der exotisch aussehende Brutvogel Nordeuropas fliegt alle paar Jahre in größeren Trupps bei uns ein und erfreut sich an verschiedensten Früchten und Beeren“, meldet Ornithologe Wichmann und rät: „Wenn Sie und Ihre Familie Freude am Vogelbeobachten haben, füttern Sie kontinuierlich den gesamten Winter hindurch möglichst unterschiedliches Futter. Dann haben Sie gute Chancen, bei der Stunde der Wintervögel bis zu 20 verschiedene Vogelarten zu beobachten!“

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vögel füttern

Vögel bestimmen wie ein Profi

Wer segelt, pfeifft und flattert da? Dank der Bestimmungshilfe sowie dem Meldungsbogen für die Wintervögel-Zählaktion unterscheidet auch ein Laie eine Kohlmeise von einer Blaumeise mit links.

Mit der Zählaktion leistest du einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Vögel und dem Erhalt der zwitschernden Artenvielfalt!

Aktiv für die Vögel werden!
Bei folgenden Naturveranstaltungen kommst du unseren Vögeln greifbar nahe:

Zu den Erlebnissen flattern

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Lassen Sie sich mit einem Multimedia Vortrag auf die kommenden Erlebnistage im Nationalpark Hohe Tauern einstimmen. Im Anschluss daran gibt es wertvolle Tipps und Ratschläge von unseren Nationalpark Rangern. Treffpunkt + Dauer: um 20.00 Uhr im Dorfsaal Heiligenblut; Dauer ca. 1 h; Eintritt frei! Jeden Montag vom 23.12. 2019 - 30.03.2020Anmeldung: für Gruppen erforderlich Tel 04825/6161 oder nationalpark@ktn.gv.at

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Auf Schneeschuhen zu den Steinböcken

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Heiligenblut 9844
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Veranstalter: keine Angabe

Auf unserer Wanderung - mit Schneeschuhen in das große Fleißtal oberhalb von Heiligenblut - kann man den winterlichen Lebensraum der größten Steinwildkolonie des Nationalparks erleben und mit etwas Glück durch leistungsstarke Ferngläser Bartgeier, Steinadler und Gämsen beobachten.
Treffpunkt + Dauer: um 9:30 bei der Mittelstation der Großglockner Bergbahnen, Einstiegstelle Tunnelbahn; Dauer ca. 4 Stunden, davon 3 h Gehzeit;
Wichtige Information: mittelschwere Schneeschuhwanderung im hochalpinen Gelände. Für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Inkl. Leihausrüstung (Schneeschuhe, Stöcke, Ferngläser nach Verfügbarkeit). Exkl. Kosten für Seilbahn/Tunnelbahn. Hunde an der Leine erlaubt. Führung jeden Dienstag vom 17.12.2019 - 31.03.2020.
Erforderliche Ausrüstung: festes Schuhwerk, warme wetterfeste Kleidung, Rucksack mit warmen Getränk und Jause wird empfohlen.
Anmeldung: bis spätestens 16.00 Uhr am Vortag; Tel 04825/6161 oder nationalpark@ktn.gv.at
Anreise: Im Ortszentrum von Heiligenblut mit der Schareckbahn bis zur Mittelstation oder mit dem Auto auf der Glocknerstraße bis zur Mittelstation - Treffpunkt Einstiegstelle Tunnelbahn. Anreise mit öffentlichem Verkehrsmittel (Bus) bis Ortszentrum Heiligenblut möglich.

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Unterwegs auf unberührten, verschneiten Wegen und Steigen halten wir Ausschau nach verschiedensten Tierspuren. Ausgestattet mit Swarovski Ferngläsern lassen sich auch im Winter nicht selten Wildtiere, hauptsächlich Gämsen und Mufflons beobachten. Ein Erlebnis für die ganze Familie! Für Gäste kostenlos!Dauer: ca. 2,5 Stunden
Treffpunkt: Parkplatz Hinterhornalm, Gnadenwald
Normaltarif: EUR 6,– pro Person
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
Anmeldung: bis spätestens Montag 18.00 Uhr im Tourismusbüro Hall
Walkingstöcke stellt der Tourismusverband kostenlos zur Verfügung.

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