Wie haben unsere Schmetterlinge den Winter überstanden? Auch dieses Jahr stehen Österreichs SchmetterlingsfreundInnen im Dienste der Wissenschaft. Zum Auftakt der Saison suchen wir vom 1. März bis 31. Juli 2022 den Frühlingsboten Aurorafalter. 

Bereits zum sechsten Mal in Folge werden die Gaukler mit den orangefarbenen Flügelspitzen mittels Schmetterlingsapp dokumentiert, um die Bestände zu ermitteln. 

Wie erkenne ich ihn? Worauf fliegt der zarte Tagfalter? Und wen kann die egozentrische Raupe überhaupt nicht leiden? Der Aurorafalter stellt sich vor:

Aurorafalter Merkmale

Wie erkenne ich den Aurorafalter?

Das Männchen ist mit seinen orangefarbenen Flügeln ein wahrer Hingucker und auch für Laien leicht zu erkennen. Das Weibchen ist hingegen farblich schüchterner unterwegs und wird häufig mit anderen Weißlingen verwechselt.

Wo zieht er seine Kreise?

Der umtriebige Tagfalter ist flächendeckend in Österreich zu Hause: Ab März bis Juli kann man ihn von Wien bis nach Vorarlberg, vom Tiefland bis ins Gebirge flattern sehen. Mit ein bisschen Glück trifft man ihn sogar im September, in einer zweiten Generation.

Im Gegensatz zu seinen Artgenossen, wie zum Beispiel Kleiner und Großer Waldportier, Apollofalter und vielen mehr, ist er nicht vom Aussterben bedroht.

Augen auf bei Waldwiesen, an Waldrändern, Dämmen, Böschungen und gelegentlich in Parks und Gärten! Dort fühlt er sich wohl und tanzt in der Frühlingssonne. Seinen Nachwuchs findest du vor allem auf früh blühenden Kreuzblütlern, wie zum Beispiel Knoblauchsrauke, Zahnwurz oder Schaumkraut.

Nicht nur die Aurorafalter werden gezählt: Insgesamt dokumentierten über 20.000 SchmetterlingsfreundInnen bereits mehr als 500.000 Schmetterlinge mit der Schmetterlingsapp!

aurorafalter raupe

Der Aurorafalter flattert und mampft als Raupe im Solo

Der mittelgroße Weißling ist ein Einzelgänger und flattert am Liebsten alleine über die Schmetterlingswiese. Auch seine Raupenaufzucht findet nur exklusiv innerhalb der Aurorafalter-Sippe auf Schaumkraut oder Knoblauchsrauke statt. Beim Anblick eines anderen Schmetterlingsraupenartgenossen verhalten sie sich sogar äußerst aggressiv.

Aufruf zur Aurorafalter-Inventur!

Der Aurorafalter eröffnet die Schmetterlingssaison und mit ihm erwacht nicht nur das tierische Summen und Brummen – auch die Schmetterlingsapp-NutzerInnen loggen sich wieder fleißig ein, um ein Foto von den filigranen Faltern zu erhaschen, hochzuladen und von unserem wissenschaftlichen Experten Helmut Höttinger bestimmen zu lassen.

Falls du die kostenlose App „Schmetterlinge Österreichs“ noch nicht installiert hast, kannst du sie hier herunterladen: 

Schmetterlingsapp für das iPhone 

Schmetterlingsapp für Android

oder die Desktop-Version der Schmetterlingsapp nutzen.

Meckerziege oder flotte Biene?

Flotte Biene! Dann bist du auf Österreichs größter Plattform für Naturerlebnisse genau richtig.

Jetzt registrieren

Verwandte Naturerlebnisse

Wabenbau aus Wachs

Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Tullnerbach

24. März |
Niederösterreich
Veranstalter: Verein Land-Impulse

„Wie kann ich in die Imkerei einsteigen?“, lautet eine häufig gestellte Frage an die Projektbetreuerinnen. Interessierte an der Imkerei können ohne Vorkenntnisse einen 8-stündigen Grundkurs besuchen und sich selbst ein Bild machen, ob Sie für die Betreuung von Bienenvölkern geeignet sind. In diesem theoretischen Teil der Grundausbildung bekommt der/die ImkerneueinsteigerIn einen Einblick zu den Themenbereichen persönliche Eignung, Anschaffung von Imkereibedarf, Völkerführung im Jahreskreislauf, Leben der Biene, Bienenprodukte, gesetzliche Bestimmungen und vieles mehr, in einfacher Form vermittelt. 

auch als Online Seminar buchbar!

 

Lehrmaterial beim Grundkurs

Eine eigens für ImkeranfängerInnen erstellte, ca. 100-seitige laufend aktualisierte Unterlage dient als Nachschlagewerk und umfasst alle behandelten Themen aus Grund- und Praxisschulungen sowie Preistabellen für imkerliche Gerätschaften, zahlreiche Bilder, Skizzen und nützliche Adressen verschiedenster Betriebe und Verbände. Zu den Lehrmaterialien zählt auch die Doppel-DVD „Ein Bienenjahr - Ein Imkerjahr“, die an die Teilnehmer der Grundschulung ausgeteilt wird.

Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

Wer um eine fachliche Fortbildung bemüht ist, kann sich in sechs möglichen Praxisschulungen (jeweils 4-stündig) weiterbilden. Ein kompetentes Referententeam, bestehend aus vielen namhaften ImkermeisterInnen und Vortragenden, betreut insgesamt 10 Kursstandorte in Niederösterreich an denen diese Themen angeboten werden:

P1- Praxisgrundlagen; P2- Erweiterungsschritte im Bienenvolk; P3- Schwarmverhinderung und Jungvolkbildung; P4- Honigernte; P5- Varroabehandlung und P6- Herbstrevision;

Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Tullnerbach
Der Fährte folgen