Zum Naturlexikon Pyrrhocorax graculus | Vögel

So erkennst du die Alpendohle:

  • schwarzes Gefieder
  • zitronengelber Schnabel
  • orange-rote Beine
  • ca. 35-40 cm groß
  • oft in größeren Trupps und nicht scheu

Beschreibung

Alpendohlen fallen BergwanderInnen und SkifahrerInnen oft schon durch ihre waghalsigen Flugmanöver auf. Diese schwarzen Gesellen sind geschickte Flieger, besitzen einen gelben Schnabel und orange-rote Beine. Die in den Westalpen beheimatete Alpenkrähe dagegen hat einen roten Schnabel. Mit 35-40 cm Körperlänge ist sie etwa doppelt so groß wie ein Haussperling.

Verbreitung

Die Alpendohle ist ein weit verbreiteter Brutvogel der alpinen Regionen Österreichs. Während sie in den Gebirgsregionen der westlichen Landesteile weit verbreitet und stellenweise häufig ist, nimmt ihre Dichte nach Osten hin ab. Sie in Österreich daher nur in jenen Bundesländern anzutreffen, die auch Anteile an den Hochlagen der Alpen aufweisen. Dies trifft bis auf Wien und das Burgenland auf alle Landesteile zu.

Lebensraum

Als Brutlebensraum benötigt sie spaltenreiche Felswände in den alpinen Hochlagen, die auch im Winter schneefrei bleiben. Als Nahrungsgebiet sucht sie angrenzende Viehweiden, alpine Rasen oder Geröllhalden auf und ist während der Brutzeit gelegentlich auch in tieferen Lagen anzutreffen. Als eine der wenigen Arten profitiert sie vom zunehmenden Wintertourismus, da ihr Almhütten u. ä. auch in der kalten Jahreszeit ausreichend Nahrung bieten.

Gefährdung

Die Alpendohle ist in Österreich aktuell nicht gefährdet.

Besonderheiten

Obwohl sie das gesamte Jahr über in den teils unwirtlichen Hochlagen der Alpen überdauert, ist die Alpendohle überaus langlebig. Bei mit speziellen Ringen markierten Vögeln konnte ein Alter von über 20 Jahren festgestellt werden.

Zum Naturlexikon
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Alter
bis zu 20 Jahre

Größe
ca. 35 - 40 cm

Färbung
schwarz

Gesangszeit / Brutzeit
April–Juli, aber ganzjährig anwesend

Gelege
3 - 5 Eier

Tierlaut

Audio file
© Tembrock, Günter/Tierstimmenarchiv, Museum für Naturkunde Berlin (CC BY-SA)

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