Zum Naturlexikon Turdus merula | Vögel
Von der ersten Morgendämmerung bis zum Einbruch der Dunkelheit am Abend sind Amseln aktiv.

So erkennst du die Amsel:

  • Männchen: schwarzes Gefieder, gelber Schnabel
  • Weibchen: Federn und Schnabel braun
  • wohlklingender, melodischer Gesang in den frühen Morgenstunden
  • vertrauter Anblick in Gärten und Parks

Beschreibung

Die Amsel gehört zur Familie der Drosseln. Als mittelgroßer Singvogel liegt ihre Körpergröße bei etwa 25 cm. Das Gefieder ist einheitlich gefärbt und bei den Männchen schwarz, bei den Weibchen hingegen braun. Ihre Anwesenheit ist vielen Menschen vertraut. Typisch ist ihre Nahrungssuche, bei der sie sich hüpfend über Rasenflächen oder Gemüsebeete fortbewegt, um vorwiegend nach Regenwürmern und anderen Wirbellosen zu suchen. Vor allem in strengen Wintern kann ihr aber auch mit Rosinen der Tag versüßt werden.

Verbreitung

Die Amsel zählt zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Brutvögeln in Österreich. Sie ist von den tiefsten Lagen im Burgenland bis hinauf ins Hochgebirge überall anzutreffen und es gibt wohl keine Siedlung, in der sie nicht brütet. Sie ist das ganze Jahr über bei uns anzutreffen.

Lebensraum

Ihr ursprünglicher Lebensraum waren eher dichte Wälder. Ihrer Anpassungsfähigkeit hat sie es jedoch zu verdanken, dass sie mittlerweile in fast allen von Menschen geprägten Landschaften vorkommt. Diese umfassen Siedlungsgebiete, Streuobstwiesen und Weidelandschaften ebenso wie Ackerbaugebiete mit eingestreuten Feldgehölzen. Wesentlich ist jedoch immer, dass sie ausreichend offenen Boden oder Rasenflächen vorfindet, um Nahrung zu suchen.

Gefährdung

Als sehr häufiger Brutvogel ist sie derzeit in Österreich nicht gefährdet.

Besonderheiten

Aufgrund der deutlichen Unterschiede zwischen ihrem ursprünglichen Lebensraum (Wald) und dem aktuellen Verbreitungsschwerpunkt (Siedlung) haben sich dafür zwei Bezeichnungen etabliert: Wald- und Stadtamseln.

Jetzt Weiterlesen:

10 heimische Wintervögel, die man kennen muss in der Übersicht

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Amsel
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Amsel
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Amsel c Pixabay
Zum Naturlexikon
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Alter
2 - 3 Jahre

Größe
25 cm

Gesangszeit / Brutzeit
März - Juli, aber ganzjährig anwesend

Gelege
6-7 Eier

Tierlaut

Gesang

Audio file
© Tembrock, Günter/Tierstimmenarchiv, Museum für Naturkunde Berlin (CC BY-SA)

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Kräuterwanderung in Heiligenblut

Kräuterwanderung Heiligenblut

8. Febr. |
Kärnten
Veranstalter: Nationalpark Hohe Tauern

„Gegen jedes Wehwehchen ist ein Kraut gewachsen“, lautet eine alte Volksweisheit. Welches genau lernen die Teilnehmer/-innen im Rahmen einer geführten Kräuterwanderung im Bereich „Kräuterwand“ in Heiligenblut. Die Kräuterwand ist ein sehr trockener, südost-ausgerichteter Steilhang oberhalb der Möllschlucht. An diesem Standort kommen viele Pflanzen vor, die sonst nur auf felsigen Rasen sowie in den Felsspalten wachsen.

Kurzbeschreibung der Tour:
Ausgehend vom Haus der Steinböcke geht man über die alte Glocknerstraße bis zur Himmelschleife. Von dort über den Haritzersteig zur Kräuterwand und weiter über die Sattelalpe zur Briccius-Kapelle, welche man nach 1 ½ Stunden erreicht. Der Weg führt durch eine gut erhaltene, ursprüngliche Kulturlandschaft, mit steilen, blumenreichen Bergmähdern. Im Frühsommer bieten die mit Steinen durchsetzten Viehweiden und Lärchenwiesen mit ihrer Blütenpracht einen zauberhaften Anblick.  Die legendenumwobene Briccius-Kapelle soll sich an einem Ort der Kraft befinden. Der dortigen Quelle wird dem Volksglauben nach eine Heilende Wirkung bei Augenleiden zugesprochen.  Auf dem Weg befindet sich auch die Briccius Sennerei Sattelalm (1.606m) die zu einer Rast einlädt.

Besonderheit:
Die Kräuterwand (ca. 1.600m) ist ein durch einen Steig zugänglicher Steilhang. Sonnige Felsbänder wechseln mit schattigen, von Wasser überrieselten Stellen und schaffen ein Mosaik von Kleinlebensräumen. Die Vielfalt der Gesteine, die sonnenexponierte Lage sowie die aufgelockerte Waldstruktur bilden die Grundlage für einen großen Artenreichtum an Pflanzen (Besonderheit Fiederblättriges Veilchen).

wichtige Informationen:
Empfohlen wird stabiles Schuhwerk, warme und wetterfeste Kleidung, Sonnenschutz sowie ein Rucksack mit Getränk und Jause. Eine gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung! Bei schlechten Witterungsbedingungen behält sich die Nationalparkverwaltung vor, Exkursionen aus Sicherheitsgründen abzusagen. Die Teilnahme an den Programmen erfolgt auf eigene Gefahr. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung! Hunde an der Leine erlaubt.

Unterwegs Möglichkeit einer Einkehr bei der Briccius Sennerei Sattelalm.

Alter: Für Kinder ab 6  Jahren geeignet.

Charakter: leichte Wanderung im alpinen Gelände, Dauer 6 Stunden (davon 3 Stunden Gehzeit)

Kosten: Erwachsene € 20,00  Kinder € 13,00, gratis mit Nationalpark Kärnten Card

Anmeldung: bis spätestens 16.00 Uhr am Vortag

Kräuterwanderung Heiligenblut
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