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So erkennst du den Gelbringfalter:

  • mittelgroßer Edelfalter (Flügelspannweite 5cm)
  • Flügel intensiv braun, mit beiderseits mit schwarzen Flecken, die von einem charakteristischen gelben Ring umgeben sind
  • Raupen grün und schlank, leicht behaart

Verhalten und Vorkommen

Der Gelbringfalter kommt in Österreich nur lokal und vereinzelt vor, zum Beispiel auf Halbtrockenrasen-Brachen wie bei Amstetten. Nachweise in Österreich gelangen in den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg.  Er lebt an kleinen Waldlichtungen mit Gebüschen auf trockenen Böden.

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Besonderheiten

Die Raupen des Gelbringfalters ernähren sich von den Blättern der Grasarten Fieder-Zwenke und Wald-Zwenke. Das Vorkommen dieser hübschen Art ist daher an Standorte mit diesem speziellen Grasunterwuchs gekoppelt!

Gefährdung

Die meisten Populationen des Gelbringfalters sind rückläufig, da durch Nutzungsintensivierung und Nutzungsänderung die für die Raupen erforderlichen besonderen Grasarten zurückgehen. Die Art ist in Österreich stark gefährdet, akuter Schutzbedarf ist gegeben! Ein Aussterben würde den Verlust an Artenvielfalt weiter vorantreiben und damit die Pufferfähigkeit und Gesundheit des Ökosystems weiter vermindern.

Unterstützung

Für bekannte individuenreiche Populationen werden Schutzmaßnahmen und ein Management ihrer Lebensräume dringend empfohlen! Indem wir die Beibehaltung der Beweidung in der Forstheide bei Amstetten unterstützen, tragen wir auch zum Erhalt der vom Gelbringfalter benötigten Gräser und damit zu seinem eigenen Schutz bei.

Image
Gelbringfalter
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stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Größe
5cm

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Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Mistelbach

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Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

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