Zum Naturlexikon Platycleis grisea | Insekten

So erkennst du die Graue Beißschrecke:

  • Größe: Männchen 16-23 mm, Weibchen 18-24 mm (zudem Legeröhre 8-12 mm)
  • hellgrau-braun gefärbt, mit dunkler Marmorierung
  • Bauch hell
  • sehr lange Flügel und Fühler

Beschreibung

Die Graue Beißschrecke erreicht eine Körperlänge von über 2 cm. Die Tiere sind meist recht einheitlich hellgrau-braun gefärbt und dunkler braun marmoriert und damit gut getarnt. Die Bauchseite ist heller, meist gelblich. Die Deckflügel sind weißlich gefleckt. Die Flügel sind lang und überragen in Ruhelage deutlich die Hinterleibsspitze und auch die Knie der Hinterbeine. Sie ähnelt sehr ihrer Schwesterart der Westlichen Beißschrecke, welche aber in Österreich nur im äußersten Westen vorkommt.

Verbreitung

In Österreich kommt die Graue Beißschrecke vor allem in den wärmebegünstigten Tieflagen des Ostens, Südostens und Südens bis zu einer Seehöhe von 500 m vor. Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt im Pannonischen Flach- und Hügelland. Mit Ausnahme von Vorarlberg und Salzburg gibt es aus allen Bundesländern Nachweise dieser Art.

Lebensraum

Die Graue Beißschrecke ist eine Charakterart trockenwarmer Lebensräume. In erster Linie besiedelt sie Halbtrocken- und Trockenrasen aber auch trockene Magerwiesen, Ackerbrachen und grobsteinige oder felsige Habitate mit lückiger Vegetationsstruktur und offenen Bodenstellen.

Gefährdung

In den letzten Jahrzehnten sind die Vorkommen der Grauen Beißschrecke, besonders in Tirol, aber auch im Oststeirischen Hügelland, in Niederösterreich und in Oberösterreich zurückgegangen. Vor allem aufgrund der zunehmenden Intensivierung von Grünflächen, aber zum Beispiel auch durch Versiegelung oder übertriebene Pflege von Straßenrändern. Sie gilt daher in Österreich als nahezu gefährdet.

Image
Graue Beissschrecke
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stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Größe
Männchen: 16-23 mm, Weibchen 18-24 mm (zudem Legeröhre 8-12 mm)

Aktivität
Juni-Oktober, Höhepunkt im Juli und August

Tierlaut

Audio file
© Sigfrid Ingrisch, DORSA (CC BY-SA 4.0)

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