Zum Naturlexikon Armeria elongata | Blumen & Gräser

So erkennst du die Sand-Grasnelke:

  • rosafarbige Blüten in einem reichblütigen Köpfchen vereint
  • ein ca. 20 bis 40 cm hoher blattloser Stängel, an dessen Ende das Blütenstandsköpfchen sitzt
  • Blütezeit ab Juni bis in den Spätherbst
  • grasartige, überwinternde Laubblätter in einer Grundrosette
  • nur auf nährstoffarmen, bodensauren Standorten im Tiefland vorkommend

Beschreibung

Die Sand-Grasnelke ist eine krautige Art mit überwinternden Laubblättern und einer schwach nach oben zu verzweigten Pfahlwurzel. Die Laubblätter sind grasartig (1–3 mm breit), nicht oder undeutlich gestielt, leicht fleischig und 1-nervig. Sie stehen schraubig angeordnet in Grundrosetten. Der Stängel mit dem Blütenstand ist unverzweigt und blattlos. Zahlreiche einzelne Blüten sind zu einem Köpfchen vereint, dessen Grund von mehreren trockenhäutigen Hochblättern umgeben ist. Auch der Kelch ist trockenhäutig und ebenso wie die Krone verwachsen und 5-zählig. Die Farbe der Krone variiert von blassrosa bis tiefrosa.

Verbreitung

In Österreich sind die Vorkommen der Sand-Grasnelke auf die Bundesländer Burgenland, Niederösterreich und Steiermark beschränkt.

Lebensraum

Die Sand-Grasnelke wächst in bodensauren Sandmagerrasen (v.a. entlang von March und Thaya), Silikat-Trockenrasen über Festgestein, Serpentin-Felsfluren (in der Steiermark) und auch in nährstoffarmen, lichten Föhrenwäldern.

Gefährdung

Durch die natürliche Seltenheit und dem Rückgang von Trockenrasen ist die Sand-Grasnelke in Österreich stark gefährdet. Dank einer extensiven Beweidung oder einem entsprechenden naturschutzfachlichen Management lässt sich diese Art aber unterstützen und fördern.

Besonderheiten

Die Grasnelken gehören zu der eher kleinen Familie der Bleiwurzgewächse. Innerhalb dieser Familie ist die Gattung Limonium, der Strandflieder, am ehesten noch ein Begriff, da es hier zahlreiche gärtnerisch genutzte Arten gibt. Generell bevorzugen die Grasnelken, aber auch die Bleiwurzgewächse insgesamt, karge, extreme Lebensräume an Meeresküsten, in Hochgebirgen und in Halbwüsten. In den Ostalpen ist die Alpen-Grasnelke eine regelmäßig zu beobachtende Art oberhalb der Waldgrenze. Einige Botaniker erachten die Sand-Grasnelke nicht als eigene Art, sondern als Unterart der v.a. an Meeresküsten weit verbreiteten Gewöhnlichen Grasnelke (Armeria maritima).

Zum Naturlexikon
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Alter
ausdauernd

Höhe
20–40 cm

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Besucher:innenprogramm Erlebniszentrum Weidendom

Besucher:innenprogramm Erlebniszentrum Weidendom

13. Sep |
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Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

Infohütte, Erlebniszentrum Weidendom

Unsere Führungen und Angebote stehen allen Menschen offen. Sollte für eine barrierefreie Teilnahme eine besondere Form der Unterstützung erforderlich sein, wird um frühzeitige Kontaktaufnahme gebeten.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität wird für diese Veranstaltung ein Rollstuhl mit Zuggerät (Swiss Trac) kostenlos zur Verfügung gestellt (Voranmeldung erforderlich).

Am Veranstaltungsort befindet sich ein rollstuhlgerechtes WC.

Kosten für Forschungsprogramme (11:00, 14:00 und 16:00 Uhr):

Erwachsene: € 7,00
Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre: € 5,00
Familienkarte (max. 4 Personen): € 12,00

Sondertermine sowie spezielle Programme für (Bus-)Gruppen und Schulen werden im Infobüro Admont organisiert. Unsere Gruppenangebote finden Sie hier.

Wir sind Partner der Steiermark-Card, Bonuspartner der Schladming-Dachstein Card und ZWEI UND MEHR Vorteilsbetrieb.

Forschungsprogramm 1: Die Reise in den Mikrokosmos "Wasser" 

Tauchen Sie in die spanndende Welt der Wasserlebewesen ein. Eine selbst genommene Wasserprobe kann beim Mikroskopieren "unter die Lupe" genommen werden. Dabei entdeckt man Kleinstlebewesen, die man in dieser Größe noch nie gesehen hat.

 Forschungsprogramm 2: Wildnis erforschen im Auwald

Gehen Sie auf die Suche nach Wildnis in der Aulandschaft um den Weidendom und erfahren, welche Bäume gerne nasse Füße haben und welche seltene Vogelart ganz in der Nähe brütet.

Forschungsprogramm3: Abenteuer Wilde Wiese 

Ein:e Nationalpark Ranger:in zeigt Ihnen wie Sie in einer wilden Wiese auf Entdeckungsreise gehen können und neben schillernden Käfern und Bienen auf Nektarsuche auch Russischen Bären oder eine rotflügelige Schnarrschrecke aufspüren.


Die Gruppe entscheidet, welches der drei Programme stattfindet.

Erwachsene, Jugendliche
Familien, Erwachsene mit Kindern
Kinder und Jugendliche

Findet diese Veranstaltung bei jedem Wetter statt?
Ja, denn wir finden, unser Nationalpark Gesäuse ist bei jedem Wetter ein Erlebnis!

Darf ich meinen vierbeinigen Freund mitbringen?
Die Mitnahme von Hunden ist nicht erlaubt.


 

  • Öffnungszeiten: (der Weidendom ist ganzjährig frei betretbar, betreutes Besucherprogramm zu folgenden Zeiten)

    01.05.2026 - 30.06.2026: Samstag, Sonntag, Feiertage, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr
    01.07.2026 - 13.09.2026 : täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
    14.09.2026 - 30.09.2026: Samstag, Sonntag, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr

Die Forschungsprogramme finden während der Öffnungszeiten immer um 11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr statt.

Sondertermine außerhalb der Öffnungszeiten, sowie spezielle Programme für Gruppen, Busgruppen und Schulen werden im Informationsbüro in Admont organisiert, Tel. +43(0)3613/21160-20, info@nationalpark-gesaeuse.at

Unter fachkundiger Anleitung tauchen kleine und große Besucher:innen in die wilde Seite des Nationalparks ein.

Drei unterschiedliche Programme ermöglichen Besucher:innen einen spannenden Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks zu bekommen: „Die Reise in den Mikrokosmos Wasser“, „Abenteuer Wilde Wiese“ oder „Wildnis erforschen im Auwald“.

Keine Anmeldung erforderlich

Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 7,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen sind hier zu finden. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse stehen hier zur Verfügung.

Anfahrt: Das Erlebniszentrum liegt an der Bundesstraße B146 direkt an der Abzweigung nach Johnsbach, gleich gegenüber vom Gasthof zur Bachbrücke.

Für Navi-Nutzer: Der Weidendom hat keine eigene Adresse. Am besten ist die Eingabe der Adresse des Gasthofes zur Bachbrücke: Krumau 97, 8911 Admont.

Für die Anreise zu unseren Veranstaltungen empfehlen wir öffentliche Verkehrsmittel. Alternativ kann im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99) genutzt werden.

Österreichische Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim - Auskunft: www.busbahnbim.at

Haltestelle:

  • Gesäuse Bachbrücke/Weidendom (RegioBus 912)
  • Johnsbach im Nationalpark Bahnhof (ÖBB)
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BusBahnBim-Auskunft: www.busbahnbim.at

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Wanderkleidung, Jause und Getränke nach eigenem Ermessen

Eigene Fotoausrüstung. Sollten Sie eine Leihausrüstung benötigen, dann wenden Sie sich rechtzeitig an den Veranstalter.

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Der Kurs findet in deutscher Sprache statt.

Auf der Suche nach gigantischen Galaxien, farbenprächtigen Nebeln und unzähligen Sternen.

An den dunkelsten Orten unseres Planeten können wir ganz tiefe Einblicke ins Universum bekommen. Dieser eintägige Kurs verbindet Theorie und direkte Umsetzung, ist als Einstieg in die Astrofotografie gedacht und richtet sich an begeisterte Naturfotograf:innen mit Interesse für die Astronomie. Wir werden den Praxisteil bereits mit dem Sonnenuntergang beginnen, um uns auf die Fotografie in der Natur einzustellen und zugleich den idealen Platz zu lokalisieren, von dem aus wir die Sternenbilder aufnehmen werden.

Leitung: Philipp Jakesch

Einführung in die Astrofotografie im Nationalpark Gesäuse
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