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So erkennst du den Zürgelbaum-Schnauzenfalter:

  • braune Grundfärbung mit großen, orangen Flecken
  • zackige Flügelform
  • in Ruhestellung gut getarnt
  • langer, spitzer „Kopf“ durch zwei sogenannte „Palpen“

Beschreibung

Bei genauer Betrachtung ist der Zürgelbaum-Schnauzenfalter eine sehr markante Erscheinung. Dies betrifft vor allem die Form seiner Vorderflügel. Diese haben nämlich eine sehr zackige Form, vor allem an der Spitze der Vorderflügel. Auch das orange Muster auf den ansonsten braunen Flügeln folgt dieser Form und besteht aus sehr eckigen Flecken. Der Begriff „Schnauzenfalter“ bezieht sich vermutlich auf den auffallend langgezogenen Kopf. Dieser Eindruck entsteht aufgrund der prominenten Mundwerkzeuge, der sog., „Palpen“. Die Raupen sind hellgrün und somit auf den Blättern mitunter schwer zu entdecken.

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Verbreitung

Eigentlich ist diese Art in Nordafrika und Südeuropa beheimatet. Als Folge der Klimakrise verschiebt sich deren Arealgrenze jedoch immer weiter nach Norden, sodass sie mittlerweile auch schon in Ostösterreich nachgewiesen wurde. Die zunehmenden Sommertemperaturen und Hitzewellen ermöglichen es diesem Wärme liebenden Schmetterling mittlerweile, sich auch in Mitteleuropa fortzupflanzen. In Wien gelangen Raupenfunde beispielsweise bereits im Stadtpark, im Botanischen Garten oder auf dem Zentralfriedhof.

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Zürgelbaum-Schnauzenfalter

Lebensraum

Da die Raupenfutterpflanzen, nämlich verschiedene Arten an Zürgelbäumen, überwiegend in Gärten und Grünanlagen angepflanzt werden, ist auch der Zürgelbaum-Schnauzenfalter überwiegend hier anzutreffen. Die Falter nehmen Mineralstoffe und Flüssigkeit meist von feuchten Bodenstellen auf.

Gefährdung

In Ostösterreich ist in Zukunft mit einer Ausweitung der derzeit noch sehr vereinzelten Vorkommen zu rechnen. Als relativ junger Neuzugang ist er in der aktuellen Roten Liste noch nicht in einer Gefährdungskategorie eingestuft.

Besonderheiten

Die hellbraune Unterseite der Flügel, deren gezackte Ränder sowie der schnauzenförmige Kopf verleihen diesem Tagfalter die Form eines welken Blattes. Dadurch ist er – ruhig auf dem Boden sitzend – kaum zu entdecken und so vor Fressfeinden sicher.

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Zürgelbaum-Schnauzenfalter
Zum Naturlexikon
stark gefährdet gefährdet nicht gefährdet Status unbekannt
Austria

Alter
wenige Monate

Größe
3,5 – 5 cm Flügelspannweite

Aktivität
März bis Mai (Überwinterer) sowie Juni bis August (1. Generation)

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