Weißt du, wie ein Tagpfauenauge aussieht? Lerne unsere heimische Schmetterlingsvielfalt kennen und bestimme die schönen Insekten mit der App "Schmetterlinge Österreich", die Blühendes Österreich in Zusammenarbeit mit GLOBAL 2000 entwickelt hat. So wirst du zum Schmetterlingskenner und leistest einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der österreichischen Schmetterlingsvielfalt! PLUS: Hier findest du einen Überblick der wichtigsten Schmetterlinge in Österreich mit Namen und Bildern!

Der moderne "Schmetterlingsjäger" geht ausschließlich mit seinem Smartphone auf die Pirsch und krümmt keinem Schmetterling einen Flügel. Mit der App "Schmetterlinge Österreich" kannst du heimische Tag- und Nachtfalter fotografieren, die Bilder hochladen und direkt mit der Community teilen.

Schmetterlinge bestimmen - die Community hilft

Kleiner Fuchs, Aurorafalter oder Osterluzeifalter? Die wachsende App Community kann dir bei der Bestimmung der fotografierten Schmetterlinge helfen. Und wenn du selbst über ein ausgeprägtes Schmetterlingswissen verfügst, kannst du auch anderen App Userinnen und User bei der Bestimmung der Schmetterlinge behilflich sein.

Für ein gelungenes Schmetterlingsporträt kannst du gleich hier die Schmetterlings-App passend zu deinem Betriebssystem herunterladen.

 

 

Die wichtigste aller Regeln beim Fotografieren lautet: Lass' sie leben! Jeder Schmetterling sollte geschützt werden, denn Bestand und Artenvielfalt der schönen Insekten sind ein wichtiger Indikator für ein intaktes Ökosystem. Dass es dem Schmetterling allerdings aktuell nicht gut geht, beweisen alarmierende Zahlen. Demnach gilt die Hälfte der heimischen Tag- und Nachtfalter in Österreich als gefährdet.

Früher erkundete man noch mit Oma und Opa, Mama und Papa Wiesen und Wälder. So wurde von Generation zu Generation wertvolles Wissen weitergegeben. Die Namen von Blumen, Bäumen und Schmetterlingen lernten Kinder quasi im Vorbeigehen, beim Spielen im Wald. Hand in Hand mit einer schleichenden Entfremdung zur Natur geht auch die natürliche Wissensweitergabe verloren. Das Resultat: Die wenigsten Menschen können einen Admiral von einem Aurorafalter unterscheiden.

Mit der App können Schmetterlinge bestimmt sowie Sichtungsort und –zeitpunkt vermerkt werden. Und wenn man sich nicht sicher ist, welcher Schmetterling einem da vor die Linse flattert, fragt man einfach die App Community um Rat. Denn hier tummeln sich zahlreiche Gleichgesinnte, Kenner und Schmetterlingsfans, die bereits ein geschultes Auge haben und viele Schmetterlinge auf Anhieb erkennen.

App "Schmetterlinge Österreichs" hebt ab

Seit letztem Jahr ist die Schmetterlings-App als gratis Download im iTunes und Android Store verfügbar. Seitdem haben rund 11.000 Schmetterlingsfans die App heruntergeladen, fast 6.000 Schmetterlinge wurden fotografiert und 108 unterschiedliche Arten gemeldet. Mit der App "Schmetterlinge Österreichs" ruft Blühendes Österreich zur ersten Schmetterlings-Volkszählung auf und gemeinsam mit euch soll das größte Schmetterlingsportal im deutschsprachigen Raum entstehen. Blättere durch die Galerie unserer heimischen Schmetterlinge.

 

Citizen Science: Wir sind Wissenschaft

Die App "Schmetterlinge Österreichs" soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Wissen ermöglichen. Denn auf Basis der gesammelten Schmetterlingsbilder können wertvolle Erkenntnisse über Arten und Bestand der heimischen Schmetterlinge gezogen werden. Somit haben diese Fotos auch einen direkten wissenschaftlichen Nutzen. Die Bilder schaffen nicht nur Wissen, sondern auch Wissenschaft!

Weitere Links für mehr blühende und flatternde Vielfalt:

Presseinformation Schmetterlingsgarten
Bestimmungshilfe der 20 häufigsten Arten im Garten – zum Artikel

Schmetterlingsgärten Überall – ein Gastkommentar von Ute Woltron
10 Tops und Flops für deinen Schmetterlingsgarten – zu den Tipps
Tipps und Tricks für deinen Schmetterlingsgarten – zum Artikel
Presseinformation_Ausgeflattert_II

Report Ausgeflattert II_im Burgenland, Niederösterreich, der Steiermark und Wien – zum Download
Report_Ausgeflattert – zum Download
Citizen Science Report 2016 – zum Download
Schmetterlings App – zum Download

 So bestimmst du einen Schmetterling – zum Artikel
Blühendes Österreich – Was wir tun
Bedrohte Lebensräume – Was wir schützen

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Grundkurs für den Imkereieinstieg - LFS Obersiebenbrunn

17. Jan. |
Niederösterreich
Veranstalter: Verein Land-Impulse

„Wie kann ich in die Imkerei einsteigen?“, lautet eine häufig gestellte Frage an die Projektbetreuerinnen. Interessierte an der Imkerei können ohne Vorkenntnisse einen 8-stündigen Grundkurs besuchen und sich selbst ein Bild machen, ob Sie für die Betreuung von Bienenvölkern geeignet sind. In diesem theoretischen Teil der Grundausbildung bekommt der/die ImkerneueinsteigerIn einen Einblick zu den Themenbereichen persönliche Eignung, Anschaffung von Imkereibedarf, Völkerführung im Jahreskreislauf, Leben der Biene, Bienenprodukte, gesetzliche Bestimmungen und vieles mehr, in einfacher Form vermittelt. 

 

auch als Online Seminar buchbar!

Lehrmaterial beim Grundkurs

Eine eigens für ImkeranfängerInnen erstellte, ca. 100-seitige laufend aktualisierte Unterlage dient als Nachschlagewerk und umfasst alle behandelten Themen aus Grund- und Praxisschulungen sowie Preistabellen für imkerliche Gerätschaften, zahlreiche Bilder, Skizzen und nützliche Adressen verschiedenster Betriebe und Verbände. Zu den Lehrmaterialien zählt auch die Doppel-DVD „Ein Bienenjahr - Ein Imkerjahr“, die an die Teilnehmer der Grundschulung ausgeteilt wird.

Oft steht der Eigenbedarf im Vordergrund. Wer die Vielfalt und den Nutzen unserer Bienenprodukte kennt, wird sie ein Leben lang zu schätzen wissen. Der nachhaltige Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen gewinnt immer mehr an Bedeutung – die Imkerei kann dazu einen Beitrag leisten. Ob es sich um das selbst abgefüllte Höniggläschen, die herrlich duftenden Adventkerzen oder die eigens kreierte Propoliscreme in der Hausapotheke handelt, all diese Rohstoffe haben sich schon unsere Vorfahren zu Nutze gemacht. Die Tendenz zum Selbstversorger greift nun auch im urbanen Lebensraum immer mehr um sich und das freut nicht nur den Direktvermarkter, sondern auch all jene, die Regionalität und Tradition „groß“ schreiben.

Wer um eine fachliche Fortbildung bemüht ist, kann sich in sechs möglichen Praxisschulungen (jeweils 4-stündig) weiterbilden. Ein kompetentes Referententeam, bestehend aus vielen namhaften ImkermeisterInnen und Vortragenden, betreut insgesamt 10 Kursstandorte in Niederösterreich an denen diese Themen angeboten werden:

P1- Praxisgrundlagen; P2- Erweiterungsschritte im Bienenvolk; P3- Schwarmverhinderung und Jungvolkbildung; P4- Honigernte; P5- Varroabehandlung und P6- Herbstrevision;

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