Das Zittergras ist Brauchtumsgabe und selten. Intensive Düngung vertreibt das Gras aus seinem Lebensraum – der Magerwiese.

Das Zittergras, das sich durch kleine, herzförmige Ähren auszeichnet, die beim kleinsten Lüftchen zitternd flattern, wächst in Österreich auf Magerwiesen. Ein immer seltener werdender Lebensraum in der heimischen Flora. Magerwiesen sind sehr artenreiche Wiesen, die niedrige und kalkreiche Lagen bevorzugen und nur ein- bis zweimal pro Jahr gemäht werden sollten. Das ist natürlich wenig ertragreich. Deshalb werden sie oft intensiv gedüngt und verwandeln sich so sukzessive in artenarme, aber produktivere Fettwiesen. Dabei stirbt Briza Media (lateinisch für Mittleres Zittergras). Und langfristig ein alter Brauch.

Stirbt das Zittergras,
stirbt auch ein österreichischer Brauch.

Das Zittergras ist nämlich eine bedeutende Zutat des Sommersonnwendbüscherl, das mancherorts in Österreich – etwa im Ennstal oder im Ausseerland - zur Sommersonnenwende (21. Juni) an nahestehende Menschen verschenkt wird. Das kleine Sträußchen hängt man im Haus auf, um das Böse abzuwehren.

Autorin: Maria Schoiswohl

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Absam 6067
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17. Jan. Ab 14:00 |
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Bodinggraben 2
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Im Nationalpark Kalkalpen haben Sie die einzigartige Gelegenheit, freilebende Hirsche, Muttertiere und Kälber bei der Winter-Fütterung aus nächster Nähe zu erleben. In der komfortablen Wildbeobachtungs-Plattform erzählt der Ranger von der Lebensweise des Rotwildes. Zum gemütlichen Abschluss lädt die Jausenstation Jagahäusl zur Einkehr. Ausrüstung: Festes Schuhwerk, warme Winterbekleidung, Taschenlampe, falls vorhanden ein Fernglas.
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VORANMELDUNG erforderlich! Onlinebuchung ist unter dem "Weblink zur Veranstaltung" möglich.

Rotwildfütterung im Bodinggraben Der Fährte folgen
Schneeschuhwandern Hengstpaß

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18. Jan. Ab 12:00 |
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Mayrwinkl 80
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Österreich

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Begleiten Sie einen Nationalpark Ranger auf einer Schneeschuhtour durch den tief verschneiten Winterwald und auf stille Almen. Auch wenn die Natur jetzt inne hält, sind Fährten und Tierspuren im Schnee zu entdecken und Sie erfahren, wie sich Wildtiere und Pflanzen an die kalte Jahreszeit anpassen. Ausrüstung: Bergschuhe, warme Winterbekleidung, Proviant/Getränke, Stirnlampe, Gamaschen, Schistöcke falls vorhanden.
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