Vogelgezwitscher am Morgen, wärmende Sonnenstrahlen zu Mittag und fröhliche Gesichter, die nach kalten Wintertagen langsam wieder „auftauen“ – Frühling, wie sehr haben wir dich vermisst! Höchste Zeit für einen „Frühjahrsputz“ zuhause UND im Garten. Aber bitte nur nicht zu sorgfältig, denn die zarten Schmetterlinge mögen es gerne wild. Blühendes Österreich verrät, worauf Schmetterlinge wirklich abfliegen - unsere Tipps und Tricks für einen blühenden Schmetterlingsgarten!

Wenn dein Garten zum Wohnzimmer für heimische Schmetterlinge werden soll, dann lade sie zum Verweilen ein. Decke Aurorafalter und Taubenschwänzchen eine verlockende Festtagstafel und richte ihnen eine schöne Ecke zum Sonnenbaden ein. Der Schmetterling wird es dir danken. Mit einem farbenfrohen Flattertänzchen.

Mit Farbe und Duft betören

Die gute Mischung macht's aus. Ein schmetterlingsfreundlicher Garten wirkt besonders verlockend

  • mit viel Farbe und Duft bunter Blumen,
  • Nahrung mit nektarreichen Pflanzen
  • und Unterschlupf-Möglichkeiten für Raupen und Schmetterlinge.

 

Pflanzen mit viel Nektar-Gehalt, wie zum Beispiel Blaukissen, Bartblume, Herbstaster, Judastaler, Phlox, Steinkraut, Flockenblumen und Flammenblumen sind ein gefundenes Fressen für Schmetterlinge und ihren Raupen. Angenehme Düfte, wie sie von Duftveilchen, Maiglöckchen, Pfingstrosen oder Garten-Ringelblumen ausgehen, locken sie zusätzlich an.

Auf in wilde Gefilde

Ein kleines Wildblumenbeet mit Rotem Wiesenklee, Disteln und Lavendel laden Schmetterlinge zum Landeanflug ein. Dafür muss man nicht gleich den ganzen Garten umgraben. Bunte Wildblumen in großen Kübeln oder dekorativen Blumentöpfen reichen völlig aus, wenn nicht mehr Platz zur Verfügung steht. Aber bitte, nur die Guten ins Töpfchen - achte beim Einkauf auf biologisches Saatgut!

In unserer Broschüre „Wie helfe ich den Schmetterlingen?“ findest du eine ausführliche Liste an schmetterlingsfreundlichen Pflanzen.

Weniger ist mehr

Schmetterlinge mögen es wilder. Deswegen ist ein englischer Rasen mit Fichten und perfekt gestutzter Thuja Hecke für manche Menschen vielleicht hübsch zum Ansehen - der Schmetterling hat nur wenig Freude am gepflegten Kurzgrasschnitt. Hier gilt ganz klar, weniger ist mehr. Nicht ganz so oft den Rasen mähen oder ein wildes Eck mit Brennnesseln stehen lassen, laden Großen Fuchs, Zipfelfalter und Co. zum Verweilen ein. Denn dort können sie ihre Eier ablegen und finden Futter für ihre Raupen.

 

Schmetterlinge fliegen auf magere Böden

Wer mehr Platz zu bieten hat, lässt Wildblumen frei wachsen. Und diese gedeihen am besten auf nährstoffarmen und mageren Böden. Die nektarreichen Blumen bringen nicht nur jeden Garten zum Leuchten, sondern liefern Futter für Schmetterlinge und ihren Nachwuchs. Auf fetteren Böden ist mehr Gärtnerhandwerk gefragt. Denn damit sich Wildblumen auf Dauer durchsetzen können, sollte dem Boden zur Abmagerung Sand oder Kies beigemischt werden.

Eine kleine Fläche eines nährstoffreichen Bodens kann mit konstant zugeleitetem Wasser von einer Dachrinne in eine kleine Nasswiese umgewandelt werden. Hier können Hahnenfuß, Kuckuckslichtnelke und Baldrian ihre Wurzeln schlagen.

Von mager bis fett – erfahre mehr über unterschiedliche Böden, die Pflanzen und Tiere zum Leben brauchen.

In jedem Fall gilt, Finger weg von Chemiekeulen und Exoten wie zum Beispiel einer Bambus Hecke. Es gibt zahlreiche Alternativen, um Gartenpflanzen natürlich zu schützen und Schmetterlinge einen giftfreien Lebensraum zu bieten. Ähnliches gilt auch für die Wahl der Pflanzen.

Die allgemeine Regel dazu lautet: Heimische Schmetterlinge fliegen bevorzugt auf heimische Sträucher, Blumen und Bäume. Und je bunter, desto besser!

Hier pflanzen wir in unserer neuen Serie #aufgeblüht typisch österreichische Hecken, auf die heimische Schmetterlinge fliegen.

Schnecke trifft Schmetterling

Kräuterschnecken oder kleine Kräuterecken mit Thymian, Dill, Liebstöckel, Oregano, Rosmarin, Wilden Majoran und Salbei sind ein echtes Festmahl für Schmetterlinge. Doch nahrhaftes für Mensch und Schmetterling machen sich im Garten immer gut. Hier empfehlen wir Fenchel, Himbeere und Brombeere und sagen „Mahlzeit!“ zu Mensch und Schmetterling.

 

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Termine: während der Öffnungszeiten des Weidendoms jeweils um 11:00, 14:00, und 16:00

Öffnungszeiten Nationalpark Erlebniszentrum Weidendom:

Mai, Juni: Samstag, Sonntag, sowie an Feier- und Fenstertagen geöffnet, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr
Juli, August, bis Mitte September: täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
September: Samstag, Sonntag, sowie an Feier- und Fenstertagen geöffnet, jeweils 10:00 bis 18:00 Uhr

Anfahrt: Das Erlebniszentrum liegt an der Bundesstraße B146 direkt an der Abzweigung nach Johnsbach, gleich gegenüber vom Gasthof zur Bachbrücke.

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Mai, Juni:
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Das Erlebniszentrum liegt an der Bundesstraße B146 direkt an der Abzweigung nach Johnsbach, gleich gegenüber vom Gasthof zur Bachbrücke.

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