Eine Gemeinde blüht auf: Amstetten investiert in den Klima- und Artenschutz. Die bedrohten Arten wie die ortstreue Mopsfledermaus, Gelbringfalter oder Seidelbast können aufatmen – ihr 209 Hektar großer Lebensraum und zugleich letzte voralpine Steppenheide Europas bleibt bestehen.

Die Mostviertler Gemeinde kaufte Ende 2019 das Naturjuwel. So bleibt nicht nur die fragile Artenvielfalt erhalten – auch die Bewohner und Bewohnerinnen der Region können sich über ein energiespendendes Naherholungsgebiet freuen. 

3,9 Millionen Euro ließ sich Amstetten die Investition für die Zukunft kosten. Klima-, Natur-, und Umweltschutz genießen einen hohen Stellenwert in der Stadt an der Ybbs. Und das zurecht:

Der ökologische Wert der Forstheide ist schließlich nicht in Geld zu messen! 

551 Schmetterlingsarten, 48 Bockkäferarten und 15 Fledermausarten flattern, krabbeln und fliegen unter vielen anderen Arten durch den wertvollen Lebensraum.

Dazu haben etliche Orchideenarten, Enziane, Seidelbast und Schneerosen ihre Wurzeln in der Naturoase geschlagen. Ein Naturlehrpfad bietet sich an, Kindern die Schätze unserer Vielfalt näher zu bringen.

Eine weitere blökende und meckernde Besonderheit in den bevorstehenden Sommermonaten sind die Waldschafe und Ouessantschafe als wollige Landschaftspfleger in der Forstheide. 

Durch ihre Beweidung schaffen sie Licht und Raum für die fragile Kräuter-, Wildbienen- und Schmetterlingsvielfalt auf der Heide – sonst würde der Wald die Blumenwiesen schlucken.

Das einzigartige Pilotprojekt Waldweide wurde von der Stadtgemeinde Amstetten initiiert. Betreut und umgesetzt wird es vom Landschaftspflegeverein Mostviertel – welcher wiederum von Blühendes Österreich gefördert wird.

Die Obfrau des Landschaftspflegeverein Mostviertel, Gudrun Schwarz, freut sich: 

"Die Nachricht über den Kauf der Forstheide hat unser „grünes Herz“ höher schlagen lassen. Dadurch können weitere Naturschutzprojekte zum Erhalt dieses einzigartigen Naturraumes umgesetzt werden. Es freut uns sehr, dass die Stadtgemeinde damit einen wichtigen Schritt zur Sicherung dieses wertvollen Naherholungsraumes gesetzt hat. Denn eine intakte und vielfältige Natur ist unsere Lebensgrundlage." 

 

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Es braucht noch mehr Arche Noahs der Vielfalt: Mehr als 4.000 Schmetterlingsarten gibt es in Österreich – eine europaweit herausragende Vielfalt. Jedoch sind mehr als die Hälfte von ihnen gefährdet und befindet sich auf der Roten Liste der bedrohten Arten. 

Blühendes Österreich schützt und fördert artenreiche Wiesen, Heiden und Wälder, um den bedrohten Tieren und Pflanzen ein Refugium zu bieten. Hier geht es zu den Naturerfolgen. 

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