Einer der auffallendsten Schmetterlinge im Frühling ist der männliche Aurorafalter. 2017 hat Blühendes Österreich erstmals zur Suche des Aurorafalters aufgerufen. Die ersten 10 AurorafalterbeobachterInnen pro Bundesland wurden von uns mit einem Erste Hilfe Schmetterlingspaket belohnt. Die 10 absoluten "Überflieger" Fotos haben wir für euch ausgewählt. Diese Aktion bildet den Startschuss eines mehrjährigen Versuchs, Verbreitung und Vorkommen des Aurorafalters mit Hilfe der Schmetterlings-App zu dokumentieren. Aktionen wie diese dienen nicht nur der Wissenschaft, sie sollen auch Bewusstsein schaffen. Blühendes Österreich macht damit auf die alarmierende Entwicklung der heimischen Schmetterlingspopulation aufmerksam, denn wie aus unserem erst kürzlich veröffentlichten Schmetterlingsreport hervorgeht, gelten zahlreiche Schmetterlingsarten wie der Apollofalter, die Bergehexe oder der Osterluzeifalter als stark gefährdet.

Auf Facebook und in unserer Schmetterlings-App könnt ihr noch für eure Lieblingsfotos des Frühlingsboten abstimmen. Jeder Fotografin und jedem Fotografen gebührt großer Respekt, denn die flatternden Tierchen sind ganz schön flink.

Größtes Naturschutz Citizen Science Projekt

Helmut Höttinger und Thomas Holzer, zwei österreichische Schmetterlingsexperten, werten im Auftrag von Blühendes Österreich regelmäßig die Ergebnisse der Schmetterlings-App und somit die wertvollen Aufzeichnungen unserer Userinnen und User aus. Somit leisten die SchmetterlingsbeobachterInnen einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag zu Österreichs größtem Citizen Science Projekts mit Schwerpunkt Naturschutz. Zuletzt präsentierten wir folgende Berichte zur Lage der heimischen Schmetterlinge:

„In zwei Monaten (Ende März bis Ende Mai 2017) wurden aus allen Bundesländern insgesamt circa 90 Datensätze zum Aurorafalter von 55 verschiedenen Userinnen und Usern gemeldet, die meisten davon aus Niederösterreich und der Steiermark. Vor allem die mit ihrer orangen Flügelspitze auffälligen Männchen wurden von den Nutzern gemeldet. Der früheste Nachweis (28. März) stammt von Victoria Haider aus Feldkirchen in Oberösterreich. Die Daten zeigen die weite Verbreitung in Österreich und tragen wesentlich zu einer Verdichtung der Verbreitungspunkte dieses auffälligen „Frühlingsboten“  in Österreich bei“, berichtet Schmetterlingsexperte Helmut Höttinger.

Schmetterlinge im Frühling - der Aurorafalter, ein schillernder Vertreter: 

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Verwandte Naturerlebnisse

Kurz & bündig: Wildes Wasser - Steiler Fels

Kurz & bündig: Wildes Wasser - Steiler Fels

17. Juli |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH

Wetterfeste Kleidung, feste Schuhe, Getränk und Jause nach eigenem Bedarf

Wildnis und natürliche Prozesse erleben - eine leichte Wanderung eröffnet spektakuläre Aussichten in das wilde Gesäuse.

Herumliegendes Totholz, ins Tal stürzende Felsen, ein naturbelassener Fluss – das alles ist im Nationalpark Gesäuse normal, denn die Natur gestaltet sich ihren Lebensraum selbst. Und was macht der Mensch?

Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 7,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen sind hier zu finden. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse stehen hier zur Verfügung.

Für die Anreise zu unseren Veranstaltungen empfehlen wir öffentliche Verkehrsmittel. Alternativ kann im Sommerhalbjahr das Gesäuse Sammeltaxi (+43 3613 21000 99) genutzt werden.

Österreichische Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim - Auskunft: www.busbahnbim.at

Haltestelle:

  • Gesäuse Bachbrücke/Weidendom (RegioBus 912
  • Johnsbach im Nationalpark Bahnhof (ÖBB)

Leichte Wanderung
Gehdistanz: 7 km
Höhenmeter: 80 hm


Teilnahme kostenlos

Findet diese Veranstaltung bei jedem Wetter statt?
Ja, denn wir finden, unser Nationalpark Gesäuse ist bei jedem Wetter ein Erlebnis!

Darf ich meinen vierbeinigen Freund mitbringen?
Die Mitnahme von Hunden ist nicht erlaubt.

Welche Route gehen wir?
Wir gehen vom Erlebniszentrum Weidendom über den Rauchbodenweg bis nach Gstatterboden. Von dort besteht die Möglichkeit zum Ausgangspunkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzufahren oder nach einer Rast im Nationalpark-Pavillon Gstatterboden retour zu wandern.

Unsere Führungen und Angebote stehen allen Menschen offen. Sollte für eine barrierefreie Teilnahme eine besondere Form der Unterstützung erforderlich sein, wird um frühzeitige Kontaktaufnahme gebeten.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität wird für diese Veranstaltung ein Rollstuhl mit Zuggerät (Swiss Trac) kostenlos zur Verfügung gestellt (Voranmeldung erforderlich).

Am Veranstaltungsort befindet sich ein rollstuhlgerechtes WC.

Erwachsene, Jugendliche
Familien, Erwachsene mit Kindern
Kinder und Jugendliche

Infohütte, Erlebniszentrum Weidendom
Dauer: 10:30 Uhr - ca. 13:00 Uhr

Kurz & bündig: Wildes Wasser - Steiler Fels
Der Fährte folgen
Tour 11 - Wildkräuterspaziergang in Tux

WILDKRÄUTERSPAZIERGANG IN TUX

17. Juli |
Tirol
Veranstalter: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Geheimtipps für die eigene Natur-Kräuter-Apotheke

Bei unserem Wildkräuterspaziergang durch Wald und Wiese entlocken wir der Natur im Tuxertal die Geheimnisse über die Heilkräfte der Alpenkräuter. Diese tolle Natur-Apotheke ist vor unserer Haustür. Der richtige Sammelzeitpunkt wird von den Jahreszeiten bestimmt. Zu jeder Zeit sind wahre Schätze zu fi nden. Wir besprechen altes Wissen von Kräutern, Baum-Harzen und Wurzeln und entdecken die vielfältigen Anwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten. Vom Treffpunkt aus geht´s in Richtung Bichlalm.

BUCH-TIPP: Gottfried Hochgruber: Heilkräuter, Die Apotheke der Natur – Im Naturparkhaus im Bergsteigerdorf Ginzling und in der Tyrolia Mayrhofen erhältllich!

Anmeldung: https://www.myzillertal.at/de/products/wildkraeuterspaziergang-in-tux

Gut zu wissen:

Charakter: Einfache Wanderung mit 200m Höhenunterschied

Dauer: ca. 4,5 Std.; davon 2 Std. reine Gehzeit

Termine: jeden FR von 12.6. - 28.8.

Treffpunkt: 10.30 Uhr | | Steinmännchen mit Schild Naturparkführung am Kassenvorplatz der Gletscherbahn

Unkostenbeitrag: Erwachsene € 15,00 Gäste der Naturpark-Partnerbetriebe kostenlos!

Allgemeines:

Einkehrmöglichkeiten: Bichlalm, Gasthöfe in Hintertux (nach der Tour)

Teilnehmerzahl: Maximal 9 | Anmeldung unbedingt erforderlich

Anfahrt (Buslinie 4104): Abfahrt 9.40 Uhr Mayrhofen Bahnhof -> Ankunft 10.20 Uhr Hintertux Gletscher

Rückfahrt (Buslinie 4104): 15.30 Uhr Rastkogelbahn | Fkbg. Almb. -> Ankunft 16.08 Uhr Mayrhofen Bahnhof

WILDKRÄUTERSPAZIERGANG IN TUX
Der Fährte folgen