Zu Beginn des neuen Jahres schlägt wieder die "Stunde der Wintervögel". Zum 13. Mal heißt es bei der größten Vogelzählung Österreichs von BirdLife Österreich zwischen 6. und 9. Jänner 2022 eine Stunde lang die heimischen Wintervögel zu zählen und zu melden.

Mach dich und dein gut bestücktes Futterhäuschen startklar, ob auf dem Balkon, im Garten oder im nahe liegenden Park. Die Citizen Science Aktion hilft, den Status-Quo unserer gefiederten Freunde zu eruieren. 

Alle können mitmachen und einen wertvollen Beitrag zur Wissenschaft sowie zum Vogelschutz leisten! Dazu steigt beim "Birden" nachweislich die Lebensqualität.

Wo kommen welche Vögel in Österreich vor? Welche Arten sind am häufigsten und welche werden immer seltener? Welche Gebiete sind davon besonders betroffen? Im Mittelpunkt der Zählaktion stehen uns vertraute Vogelarten wie Meisen, Spatzen und Finken, aber auch gefiederte Wintergäste aus dem noch kälteren Norden und Osten können beobachtet werden.

Je mehr Daten gesammelt werden, umso genauer kann BirdLife Österreich Veränderungen in der heimischen Vogelwelt feststellen. Deutlich merkbar ist bereits, dass in den letzten Jahren laufend weniger Vögel pro Garten beobachtet wurden. Hier können unter anderem eine milde Witterung und ein regionales Nahrungsangebot durch Baumsamen in den Wäldern eine Rolle spielen.

c Brigitte Baldrian

Bei der letzten „Stunde der Wintervögel“ meldeten knapp 22.000 Teilnehmende eine halbe Million Vögel an die Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich. Auf den ersten Platz flatterten die Haussperlinge, Platz 2 ging an den Feldsperling. Es folgten Kohlmeise und die Amsel, den fünften Platz sicherte sich der Erlenzeisig, ein gefiedeter Wintergast aus dem Norden.

Vögel bestimmen wie ein Profi

Wer segelt, pfeift und flattert da? Dank der Bestimmungshilfe sowie dem Meldungsbogen für die Wintervögel-Zählaktion kann auch ein Laie eine Kohlmeise von einer Blaumeise unterscheiden.

Mit der Zählaktion leistest du einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Vögel und dem Erhalt der zwitschernden Artenvielfalt sowie zur Vogelforschung! Außerdem gibt es wieder tolle Preise zu gewinnen, so verlost BirdLife unter den Teilnehmenden u.a. ein Swarovski Optik Fernglas.

Aktiv für die Vögel werden!
Bei folgenden Naturveranstaltungen kommst du unseren Vögeln greifbar nahe:

Zu den Erlebnissen flattern

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Flechtenkundliche Wanderung im Nationalpark Gesäuse

Flechtenkundliche Wanderung im Nationalpark Gesäuse

24. Okt. |
Steiermark
Veranstalter: Nationalpark Gesäuse GmbH
Wer hat, nimmt eine 10x Handlupe (Einschlaglupe oder Leuchtlupe, aber keine Leselupen) mit, wer keine hat, kann, wenn gewünscht, eine um 10€ vor Ort erstehen.
Wir nehmen keine Belege mit, sondern können uns mit Handy oder Kamera an den kleinen Lebewesen versuchen.

Gutes Schuhwerk, eine strapazierfähige Hose (wir knien immer wieder), eine kleine Verpflegung und Regenschutz werden empfohlen.Flechtenkundliche Wanderung im Nationalpark Gesäuse

Inhalt: Wir machen uns mit Handlupe als Hauptreisemittel in die nächstkleinere Dimension zu einer flechtenkundlichen Wanderung von der Lettmaierau über den Wilden John-Sagenweg bis zur ersten schluchtartigen Verengung des Johnsbachtals auf. Trotz der geringen Wegdistanz von etwa 1,6 km wird das Vorankommen nicht leicht sein, weil wir Rinden, Borken, Nadeln, Totholz, Erde und Fels auf Vorkommen dieser symbiontischen Lebensgemeinschaft untersuchen und einige Arten und Gruppen erriechen, erschmecken, erspähen und ertauchen werden.

Ziel: Die Veranstaltung richtet sich an Flechteninteressierte, die immer wieder über diese höchst erstaunliche Lebensgemeinschaft aus Pilzen und Algen „stolpern“ und ein wenig mehr darüber erfahren wollen. Dabei stehen weniger Namen, als ökologische Aspekte und das Begreifen im wahrsten Sinn des Wortes im Vordergrund.Infohütte, Erlebniszentrum Weidendom
Dauer: 09:00 - 13:00 UhrDiese Veranstaltung wird als Pflichtfortbildung für Berg- und Naturwachtorgane gemäß § 21 Abs 2. Stmk. Berg- und Naturwachtgesetz anerkannt.

Die Parkplätze im Nationalpark Gesäuse sind kostenpflichtig (Tagesticket € 7,00). Nähere Informationen zu den Parkplätzen sind hier zu finden. Allgemeine Informationen zur Anreise in den Nationalpark Gesäuse stehen hier zur Verfügung.

Anfahrt: Das Erlebniszentrum liegt an der Bundesstraße B146 direkt an der Abzweigung nach Johnsbach, gleich gegenüber vom Gasthof zur Bachbrücke.

Für Navi-Nutzer: Der Weidendom hat keine eigene Adresse. Am besten ist die Eingabe der Adresse des Gasthofes zur Bachbrücke: Krumau 97, 8911 Admont.

Österreichische Bundesbahn: www.oebb.at
BusBahnBim - Auskunft: www.busbahnbim.at

Haltestelle:

  • Gesäuse Bachbrücke/Weidendom (RegioBus 912)
  • Johnsbach im Nationalpark Bahnhof (ÖBB)
Referent: Harald Komposch
geb. 1969, studierte an der Karl-Franzens-Uni Biologie bzw. Botanik, arbeitete 6 Jahre über Flechten tropischer Regenwälder am Institut für Botanik in Graz, Mitbegründung eines TB für Biologie in Gleisdorf, seit 2013 Ingenieurbüro für Biologie in Graz als Einpersonenunternehmen: Schwerpunkt Biotop- und Vegetationskartierungen zur naturschutzfachlichen Bewertung, Naturschutzarbeit in der Landwirtschaft, Flechtenerhebungen zur Bioindikation und Monitoring inkl. Publikationstätigkeit, NaturerlebniswegeFindet die Wanderung bei jedem Wetter statt?
Ja, denn wir finden, unser Nationalpark Gesäuse ist bei jedem Wetter ein Erlebnis!

Darf ich meinen vierbeinigen Freund mitbringen?
Die Mitnahme von Hunden ist nicht erlaubt.

Anmeldung unter: Naturschutzakademie
€ 20.-  (Freie Teilnahme für Berg- und Naturwächter!)

 

Flechtenkundliche Wanderung im Nationalpark Gesäuse
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