Das große Flattern ist vorbei. Das spiegelt sich auch in der Schmetterlingsapp, wo nur mehr wenige Schmetterlingsfotos hochgeladen werden.

Viele Falter sterben bei den niedrigen Temperaturen, während die nächsten Generationen als Ei oder Puppe überwintern.

Alle Falter? Nein! Ein paar Unbeugsame trotzen der Kälte und sie schweben noch im November durch die Lüfte. Mit ein bisschen Glück kannst du diese 12 flatterhaften Nachzügler beobachten:

1Wander-Gelbling

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Wander-Gelbling c Petra Z.

 

Der mittelgroße Tagfalter ist jetzt auf seiner Reise Richtung Mittelmeerraum, um dort zu überwintern. Vereinzelnd kann man ihn hierzulande aber noch antreffen. Der Wanderfalter flattert erst Mitte Mai wieder zurück, um die Sommerfrische in Österreich zu genießen – vom Tiefland bis ins Gebirge. Natürlich kommen sie auch, weil die Raupen auf die schmackhaften Futterpflanzen wie Luzerne, Wiesen-Hornklee oder Bunt-Kronwicke nicht verzichten möchten.

2Weißklee-Gelbling

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Weissklee-Gelbling c Hans-Joerg V.

 

Während die Wiesenblumen im Herbst bereits verblüht sind, schmückt der tanzende Weißklee-Gelbling das Grün. Sie tummeln sich in ganz Österreich von April bis November in mehreren Generationen unterhalb der Baumgrenze. Die Verwechslungsgefahr mit dem Hufeisenklee-Gelbling ist im November nicht mehr gegeben, weil seine Saison als Falter bereits Geschichte ist.

3Kleiner Perlmutterfalter

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Kleiner Perlmutterfalter c Hans Joerg V.

Der orange-schwarze Tagfalter passt farblich ideal zum Herbst und flattert bis zu 4 Generationen von Mai bis November. Er überwintert – und das ist für Tagfalter einzigartig – als Raupe, Schmetterling oder Puppe! Nördlich der Alpen überwintert er jedoch nur als Raupe in der Nähe von seiner Leibspeise – dem Acker-Stiefmütterchen und Wiesen-Veilchen.

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4Zitronenfalter

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Zitronenfalter c Anna S.

Der Zitronenfalter flattert noch eifrig umher, denn er sucht sich ein Platzerl zum Überwintern – im Freien an einem Pflanzenstängel oder im dichten Efeu. Dank seines körpereigenen “Frostschutzmittels” in Form von Glycerin schafft er es, bei bis zu Minus 20 Grad unbeschadet über den Winter zu kommen. Seine Lebenserwartung als Falter liegt nahezu bei einem Jahr und er ist somit der langlebigste Tagfalter. Mehr über die Besonderheiten des Falters findest du in unserem Naturlexikon.

5Kleiner Kohlweißling

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Kleiner Kohlweissling c Chris W.

 

Der kleine Falter ist einer der meist verbreiteten Tagfalter. Als Kulturfolger kommt er auch in vom Menschen tiefgreifend veränderten Lebensräumen zurecht: Hauptsache es gibt für die Raupen genügend Kreuzblütler (kultiviert und wildwachsend) wie Kohl, Resede, Kren, Acker-Senf oder Raps. Der anspruchslose Tagfalter flattert noch bis in den Spätherbst durch die Städte oder auch ausgeräumten Agrarlandschaften. Bis er schließlich stirbt. Die nächste Generation überwintert als Puppe.

6Kleiner Fuchs

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Kleiner Fuchs c Maria A.

 

Der Edelfalter ist nicht schüchtern: Bis auf dichte Wälder kann man ihn überall in Österreich beobachten, auch in Parks und Gärten von Siedlungsgebieten. Vorausgesetzt es gibt natürlich Brennnesseln für die Brutstätte der geselligen Schmetterlingsraupen. Man kann ihn das ganze Jahr über entdecken, da er als Falter überwintert.

7Tagpfauenauge

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Tagpfauenauge c Holger Christian M.

Der prächtige Edelfalter kommt auch als Falter über den Winter und schlägt sein Winterquartier häufig in Kellern, Dachböden oder Schuppen auf. Wenn du einen Falter finden solltest, bringe ihn auf keinen Fall ins Warme, da es sein sicherer Tod wäre. Wie du ihm beim Überwintern helfen kannst, erfährst du hier.

Ansonsten kann man das Tagpfauenauge zu jeder Jahreszeit überall antreffen – außer in dichten Wäldern, die meidet er.

8Admiral

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Admiral c Sabine G.

Durch die schwarz-rot-weiße Zeichnung auf der Flügel-Oberseite ist der Admiral unverwechselbar. Aufgrund des Klimawandels übersteht der Wanderfalter immer öfter den Winter unbeschadet in Österreich. Dazu kommt er in allen Bundesländern vor – von der Ebene bis ins Hochgebirge. Die Raupen des Admirals laben sich ausschließlich an der Brennnessel.

9Distelfalter

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Distelfalter c Gabi M.

 

Der Wanderfalter flattert ab April bis November durch Österreich. Im Winter hält er es hierzulande jedoch nicht aus – weder als Ei, Raupe, Puppe oder Falter – und er zieht in den Süden, bis nach Afrika. Die Art benötigt mehrere Generationen für den Hin- und Rückflug und so pflanzen sie sich bis zu sechs mal auf ihrer Reise fort. In der besagten "Distelfalter-Saison" findet man den Edelfalter in Österreich in offenen und halboffenen Lebensräumen. Dichte Wälder mag er nicht.

10Mauerfuchs

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Mauerfuchs c Chris W.

 

Den Edelfalter mit dem hübschen, schwarzen Augenfleck kann man als Kulturfolger bezeichnen. Er schwirrt vielerorts um kiesige und steinige Stellen, die durch menschliche Tätigkeiten entstanden sind. Auch in Dörfern und Städten selbst kann man ihn bewundern. Er tourt durch alle Bundesländer mit Ausnahme von Salzburg. Er überwintert als Raupe.

11Kleiner Feuerfalter

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Kleiner Feuerfalter c Michaela W.

 

Im Gegensatz zu anderen Schmetterlingsarten ist das Weibchen und Männchen des Kleinen Feuerfalters gleich gefärbt. Sie tanzen und gaukeln noch bis in den Spätherbst über Ruderalflächen, Trocken- und Halbtrockenrasen, Magerwiesen, Schotter- und Sandgruben, Steinbrüche, Böschungen und Wegränder. Generell halten sie sich unter 1.000 Meter Seehöhe auf. Wenn die Falter das Zeitliche gesegnet hat, überwintert die nächste Generation als Jungraupe.

12Hauhechel-Bläuling

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Schmetterling Hauhechel Blaeuling c Petra Z.

Der Tagfalter ist der häufigste Bläuling Österreichs und die damit am weitesten verbreitete Art der Bläulinge – das hat auch die Schmetterlingsinventur von 2019 in Österreichs Gärten gezeigt, in jener der Bläuling als dritt häufigster Schmetterling dokumentiert wurde.

Bis auf intensiv bewirtschaftete Ackerflächen und dichten Wäldern fühlt er sich eigentlich überall wohl, sogar in der Stadt! Mit etwas Glück gaukelt er zwischen Mai und November an einem vorbei. Überwintern tut der Bläuling im Raupenstadium.

Für die Wissenschaft: Die letzten Schmetterlinge im November fotografieren

Besonders die Schmetterlinge sind vom apokalyptischen Insektensterben betroffen. Mit der kostenlosen Schmetterlingsapp werden wertvolle Daten rund um die flatterhaften Freunde erhoben.

Falls du die kostenlose App "Schmetterlinge Österreichs" noch nicht installiert hast, lade dir diese gleich hier herunter:

 

 

Jetzt weiterlesen:

Wer ist 2020 der häufigste Schmetterling in Österreichs Gärten?

Aufgeflattert: Mit diesen 12 Maßnahmen retten wir die Schmetterlinge

8 Tipps, wie du den Schmetterlingen beim Überwintern helfen kannst

Flatterhafte Diven: 6 besondere Schmetterlinge

Mehr über Schmetterlinge und andere Insekten findest du in unserem Naturlexikon

 

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Tour 14 - Sonnenaufgang über dem Tuxertal

SONNENAUFGANG ÜBER DEM TUXERTAL

18. Aug. |
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Veranstalter: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Torsee, Ramsjoch und Grüblspitze

Früh aufstehen heißt es bei der Sonnenaufgangstour. Mit dem Taxi fahren wir bis zur Nasse Tux Alm auf 1.843 m. Von dort wandern wir gemütlich zum wunderschönen Torsee und genießen dort den Sonnenaufgang. Im Hochsommer macht der mit weiß blühendem Wollgras überzogene Ufersaum den Gebirgssee zu einem begehrten Fotomotiv. Auf der Tour erfahren wir mehr über Almwirtschaft und die Geschichte des Tuxertals. Nach herrlichen Aufnahmen wandern wir zum Ramsjoch und zum Gipfel der Grüblspitze. Von hier erfolgt der Abstieg zur Eggalmbahn, die uns wieder gemütlich hinab ins Tal bringt. Mit im Gepäck sind Ferngläser der Firma Swarovski Optik und viele Tipps zur Naturbeobachtung. Ende August geht die Sonne eine halbe Stunde später auf, also starten wir dann auch später.

Anmeldung: https://www.myzillertal.at/de/products/sonnenaufgang-ueber-dem-tuxertal

Gut zu wissen:

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Dauer: ca. 7 Std.; davon 4,5 Std. reine Gehzeit

Termine: 7.7. | 21.7. | 4.8. | 16.8. | 18.8. | 30.8. Treffpunkt: 4.15 Uhr | Tux Center in Lanersbach, am 30.08. um 4.45 Uhr (fett gedruckte Uhrzeiten beachten!)

Unkostenbeitrag: Erwachsene € 15,00 Gäste der Naturpark-Partnerbetriebe kostenlos! Taxi € 15,00 bis € 20,00 Zustieg zum Taxi: Postamt Mayrhofen 4.00 h (4.30), Finkenberger Almbahn 04.05 h (04.35)

Allgemeines:

Einkehrmöglichkeiten: Bitte Jause mitnehmen! Eggalm (am Ende der Tour)

Teilnehmerzahl: Maximal 7 | Anmeldung unbedingt erforderlich

Anfahrt: Taxi € 15,00 bis € 20,00 | Zustieg zum Taxi: Postamt Mayrhofen 4.00 h (4.30), Finkenberger Almbahn 04.05 h (04.35)

Rückfahrt (Buslinie 4104): Abfahrt 11.23 Uhr Tux Center -> Ankunft 11.49 Uhr Tux Center Mayrhofen BH

SONNENAUFGANG ÜBER DEM TUXERTAL
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Tour 31 - Halspitz und Rastkogelsee

HALSLSPITZ UND RASTKOGELSEEN

18. Aug. |
Tirol
Veranstalter: Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Ein Gipfel mit viel Weitblick – mit Sondertermin zur Sonnenfinsternis

Wir fahren mit dem Taxi von Lanersbach zur Geiselalm (1.996 m), eine urige Alm im hinteren Bereich dieses schönen Talkessels. Von hier wandern wir zum Geiseljoch mit einem kurzen Abstecher Richtung Nafi ngalm, wo der Bergweg Richtung Halslspitze (2.574 m) beginnt. Nach einer Rast am Panoramagipfel geht es über das Nurpensjoch zu den idyllischen Rastkogelseen. Von hier führt uns der Wanderweg wieder zurück zur Geiselalm. Da die partielle Sonnenfi nsternis von der Halslspitze besonders schön zu sehen ist, machen wir am 12. August eine Sondertour mit speziellen Ferngläsern für dieses besondere Ereignis. Bitte zur Sonnenfinsternis eine Stirnlampe, warme Bekleidung und Getränke mitnehmen!

Anmeldung: https://www.myzillertal.at/de/products/haslspitz-und-rastkogelseen

Gut zu wissen:

Charakter: Gemütliche Wanderung, 150 Hm bergauf

Dauer: ca. 7,5 Std.; davon ca. 5,5 Std. reine Gehzeit

Termine: 17.7. | 31.7. | 12.8. | 28.8.

Treffpunkt: 17.7. | 31.7. | 28.8. um 6.30 Uhr Tux Center, Sonnenfinsternis-Tour am 12.8. um 16:00 Uhr Tux Center 

Unkostenbeitrag: Erwachsene € 15,00 Gäste der Naturpark-Partnerbetriebe kostenlos! Taxi Geiselalm hin und retour € 24,00

Allgemeines:

Einkehrmöglichkeiten: keine – bitte eine Jause und Getränke mitnehmen

Teilnehmerzahl: Maximal 9 | Anmeldung unbedingt erforderlich!

Anfahrt (Buslinie 4104): Abfahrt 6.00 Uhr Mayrhofen Bahnhof -> Ankunft 6.27 Uhr Tux Center

Rückkehr (Buslinie 4104): Abfahrt 15.43 Uhr Tux Center -> Ankunft 16.08 Uhr Mayrhofen Bahnhof

(Abweichungen am 12.8., da Sonnenfinsternis-Tour um 16.00 -> Bitte 16.00 Uhr am Tux Center sein!)

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