Warum die Berghexe Rinder braucht
Stephanie Fischer
Sechzig Jahre lang graste hier kein Rind. Dann, im Mai 2026, kamen sie zurück — auf die Trockenrasen des Spitzen- und Hundsheimerbergs, auf 300 beziehungsweise 480 Metern Höhe. Was von außen wie gewöhnlicher Weidebetrieb aussieht, ist in Wirklichkeit ein aufwendig abgestimmter Naturschutzeinsatz — in einer Region, die mit über 1.300 nachgewiesenen Schmetterlingsarten europaweit als Schatzkammer der biologischen Vielfalt gilt.